Leipzigs Nahverkehr muss attraktiver werden, damit alle Leipzigerinnen und Leipziger auch in Zukunft mobil sein können, ohne dass die Stadt im Verkehr erstickt. Deshalb fordert der ÖKOLÖWE das 365-Euro-Jahresticket für Leipzig nach Wiener Modell. „Wir Leipzigerinnen und Leipziger brauchen endlich einen attraktiven Nahverkehr zu erschwinglichen Preisen. Mit dem 365-Euro-Jahresticket können wir für 1 Euro am Tag durch die ganze Stadt fahren“, sagt Tino Supplies, verkehrspolitischer Sprecher des ÖKOLÖWEN.
Die größten Probleme in Leipzig liegen seit Jahren in der schlechten Luftqualität und dem Lärm in dicht bebauten Straßen. Ursache ist vor allem der Kfz-Verkehr. Daher will die Stadt den Kfz-Verkehr an Hotspots reduzieren, an denen die Luft besonders durch Schadstoffe belastet ist. Hierfür hat die Stadt Leipzig nun den Luftreinhalteplan aus dem Jahr 2009 überarbeitet und beschlossen.
Die Ökolöwen laden am Dienstag, den 12. Februar, um 19 Uhr zur Buchvorstellung Besser leben ohne Auto in die Umweltbibliothek Leipzig ein. Mitautor Heiko Bruns stellt zusammen mit der Ortsgruppe Leipzig von autofrei leben! e.V. den Ratgeber vor und steht für Fragen und Austausch bereit.
Der Leipziger Haushaltsplan 2019/20 ist beschlossen und sieht jetzt Geld für neue Straßenbäume vor. Damit werden 2019 nun 250.000 Euro in neue Straßenbäume investiert und 2020 auf 500.000 Euro verdoppelt – anstelle der bislang geplanten Null Euro. Ein Erfolg für den Appell „Mehr Grün für Leipzig“.
Die Ökolöwen richten am Samstag, den 16. März, zum zehnten Mal die Saatgut-Tauschbörse aus. Sie findet von 13 bis 17 Uhr im Haus der Demokratie statt. Gesucht werden noch engagierte HobbygärtnerInnen oder Garteninitiativen, die selbstgewonnenes, samenfestes Saatgut an einem kostenlosen Stand zum Tausch anbieten.
Das Amt für Stadterneuerung wird ab Mitte 2019 die östliche Seite des Floßplatzes aufwerten. Geplant ist, den gesamten Straßenzug auf der östlichen Seite denkmalgerecht umzugestalten und als öffentlichen Raum nutzbar zu machen. Die Ökolöwen fordern die Stadtverwaltung auf, bei der Umgestaltung auch an die Kinder und Jugendlichen im Viertel zu denken.