AKTIV-ACHSE SÜD - So kann's aussehen

AKTIV-ACHSE SÜD - So kann's aussehen!

In Leipzig mangelt es an entspannten Radwegen fernab von vielbefahrenen Hauptstraßen. Deshalb setzen wir Ökolöwen uns für den Bau einer grünen Radverbindung vom Bayerischen Bahnhof bis zum Markkleeberger See ein.

Blick auf Fotomontage, Bahngelände am Bayrischen Bahnhof, im Hintergrund der Uni-Riese, im Vordergrund Radfahrer auf einem roten Radweg

In einigen Teilen der Stadt, besonders in den Parks, existieren bereits grüne Radwege. Im Leipziger Westen wurde mit der Radverbindung am Karl-Heine-Kanal bereits ein wegweisendes Projekt umgesetzt. Hier lässt es sich entspannt entlang grün-blauer Wege radeln. Weitere solcher Projekte sind in der Planung. Dazu gehört der Bahnbogen Gohlis im Leipziger Norden und der Parkbogen Ost, für die wir Ökolöwen uns stark machen. Doch im Leipziger Süden fehlen solche Anbindungen. Deshalb empfehlen wir Ökolöwen, die Aktiv-Achse Süd zu entwickeln. Sie verbindet wichtige Punkte innerhalb der Stadt und verläuft abseits von großen Hauptstraßen durchs Grüne. Ob auf Rädern, Rollen oder in Laufschuhen, auf der Aktiv-Achse können sich LeipzigerInnen ungestört und frei vom Autoverkehr fortbewegen.

Aktiv-Achse Süd: Vom Bayerischen Bahnhof zum Markkleeberger See

Kartenansicht der Aktiv-Achse Süd
Vom Bayerischen Bahnhof über die südlichen Stadtteile Leipzigs bis zum Markkleeberger See

Die Aktiv-Achse Süd führt mit rund sieben Kilometern vom Bayerischen Bahnhof bis zum Markkleeberger See. Auf dem Weg liegt der Kohlrabi-Zirkus, der MDR, das Panometer, die Spreewaldschänke und das AGRA-Veranstaltungsgelände. Auch Schulen, wie die Pablo-Neruda-Grundschule oder das Luise-Otto-Peters-Gymnasium, lassen sich bequem erreichen. Freizeiteinrichtungen, Arbeitsplätze und Anschlusspunkte an den ÖPNV sind so gut miteinander verknüpft. Der Radweg bindet Stadtteile wie Connewitz, Lößnig, Marienbrunn, Dölitz-Dösen und die Stadt Markkleeberg direkt ans Zentrum an. Ebenso erreicht der Leipziger Osten die im Süden gelegenen Seen direkter. Die Strecke ist nicht nur für PendlerInnen, ArbeitnehmerInnen und AnwohnerInnen attraktiv, sondern auch für Touristen und Freizeitsportler.

Auf entspannten, grünen Wegen vom Zentrum in den Süden

Der Weg führt durch vorwiegend grüne Abschnitte abseits von lauten, vielbefahrenen Hauptstraßen und kreuzt diese nur selten. Gleichzeitig ist der Weg ausreichend breit, damit alle Verkehrsteilnehmende genug Platz haben. So sind alle, ob jung oder alt, ob Radfahrer oder Skater, sicher und bequem unterwegs.

Streckenpass Abschnitt 1: Vom Bayerischen Bahnhof bis zum S-Bahnhof Connewitz

Das Gelände entlang der Bahntrasse zwischen Bayerischen Bahnhof und S-Bahnhof Connewitz bietet gute Bedingungen, um hier einen Radweg zu realisieren. Der Abstand zwischen Gleisbett und den angrenzenden Grundstücken ist groß genug für einen sicheren Radweg. Lediglich an drei Stellen ist eine größere bauliche Maßnahme erforderlich. Im Rahmen der geplanten Bebauung des Geländes südlich des Bayerischen Bahnhofs wurde bereits darauf verwiesen, Platz für einen angemessenen Radweg bereitzustellen. Damit dies auch realisiert wird, machen wir Ökolöwen uns weiter dafür stark.

Die größeren baulichen Maßnahmen (hier Rot gekennzeichnet) betreffen die Brücken an der Arno-Nitzsche-Straße und der Bornaischen Straße. Aufgrund der Brückenstruktur ist dort eine Unterführung des Radweges aktuell nicht möglich. Eine kurzfristige Lösung ist hier eine Überführung. Langfristig gilt es, die beiden Brücken für einen sicheren Radweg umzubauen.

Die Anbindungen (hier Orange dargestellt) befinden sich größtenteils an Hauptstraßen sowie an einigen Stellen, an denen bereits Wege bis zur Bahntrasse führen. Zusätzlich ist eine Erweiterung Richtung Osten möglich (hier grün gestrichelte Linie).

Streckenpass Abschnitt 2: Von der Bornaischen Straße bis zum Markkleeberger See

Im Abschnitt von der Bornaischen Straße bis zum Markkleeberger See orientiert sich der Verlauf an bereits vorhandenen Wegen und führt durch naturnahe Strukturen abseits von Hauptstraßen. An zwei Stellen braucht es einen Fußgängerüberweg oder eine Ampel, um für mehr Sicherheit beim Überqueren der Straße zu sorgen. Diese befinden sich am Goethesteig und an der Seenallee (hier Rot gekennzeichnet). Außerdem müssen einige Wege erneuert und ausgebessert werden. Auch im Bereich des zweiten Abschnitts befinden sich bereits gut ausgebaute Anbindungen. Um Markkleeberg-West besser anzubinden, ist es sinnvoll, die Aktiv-Achse entlang der Bahntrasse weiterzuführen.

Für eine lebenswerte Stadt mit Vorbild-Charakter

Damit wir die gesetzten Klimaschutzziele erreichen und Leipzig attraktiver wird, müssen wir in ein gut ausgebautes Radwegenetz investieren. Die Aktiv-Achse Süd spielt hier eine wichtige Rolle, da sie im Süden das Radwegenetz vervollständigt. So entwickelt sich Leipzig weiter zu einer lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt, die für andere als Vorbild dient.

Kurzkonzept Aktiv-Achse Süd zum Download

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