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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
24.03.2017 (aktualisiert am 20.04.2017)

In einer wachsenden Stadt muss der Umweltverbund noch konsequenter gefördert werden

In einer wachsenden Stadt muss der Umweltverbund noch konsequenter gefördert werden

IHK-Befragung bestätigt STEP Verkehr


Eine Befragung von Autofahrern an fünf Ausfallstraßen durch die IHK Leipzig bestätigt, was unter Verkehrsplanern schon länger bekannt ist:

 

In einer wachsenden Stadt muss der Umweltverbund noch konsequenter gefördert werden.

Über 70 Prozent der Autofahrten auf den untersuchten Ausfallstraßen ist privater Autoverkehr, der potentiell auch auf die umweltfreundliche und flächensparende Straßenbahn oder S-Bahn verlagert werden kann, wenn denn das Angebot stimmt. Im städtischen Gesamtverkehr ist das Potential für Bus und Bahn sowie den Radverkehr nochmal deutlich höher.

Oberbürgermeister und Stadtrat haben daher jüngst mit dem Stadtentwicklungsplan (STEP) Verkehr und Öffentlicher Raum beschlossen, trotz Bevölkerungswachstum, die Belastung durch den Autoverkehr ungefähr auf heutigem Niveau zu halten. Dass dies ein realistisches Ziel ist, zeigen Städte wie Hamburg oder Wien.

Erfolgsmodelle anderer Städte übernehmen

Insbesondere Wien sollte dabei Orientierung geben: Trotz eines starken Wachstums um 100.000 Einwohner in nur fünf Jahren, haben die Wiener einen Rückgang des Autoverkehrs um 6 Prozent hinbekommen. Das gelang vor allem durch deutliche Angebotsverbesserungen bei Bus und Bahn und die Einführung eines unschlagbar günstigen Jahrestickets von 365 Euro.

Im Ergebnis besitzen heute 40 Prozent aller Wiener Bürger solch ein günstiges Jahresticket der Verkehrsbetriebe. Im letzten Jahr gab es mehr verkaufte Jahreskarten als Autos in der Stadt angemeldet sind.

Nahverkehrsplan zügig fertigstellen

Leipzig ist weit davon entfernt. Aufgrund der unverhältnismäßig hohen Kürzung der städtischen Mittel für den Nahverkehr, steigen in Leipzig die Ticketpreise immer weiter. Gleichzeitig stagniert das Angebot.

Der Oberbürgermeister ist aufgefordert, die Preisspirale bei den LVB endlich zu beenden. Er sollte damit aufhören, den neuen Nahverkehrsplan auszubremsen. Es muss jetzt zügig ein Zukunftsprogramm für Bus und Bahn erstellt, ausfinanziert und umgesetzt werden, damit Leipzig trotz Wachstum lebenswert bleibt.

Der Ökolöwe sammelt weiterhin Ihre Hinweise, wie man Leipzigs Nahverkehr fit für die Zukunft machen kann: Schreiben Sie uns Ihre Vorschläge, Wünsche und Kritikpunkte zur aktuellen Situation von Bus und Bahn in Leipzig.

 

Alle Informationen dazu finden Sie hier: 

www.oekoloewe.de/zukunftnahverkehr

 

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