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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
18.01.2017 (aktualisiert am 19.01.2017)

Salz: besser in die Suppe als auf den Gehweg

Salz: besser in die Suppe als auf den Gehweg

Der Winter hat Leipzig fest im Griff und der Ökolöwe beobachtet, dass Mieter und auch Hausmeisterdienste noch sehr häufig mit Salz streuen. Laut Winterdienstsatzung der Stadt Leipzig ist das allerdings aus gutem Grund verboten! Dennoch müssen Privatpersonen auf Wegen nicht rutschen.

"Die Verwendung von auftauenden Streumitteln wie Streusalz ist nur erlaubt, wenn auf Grund besonderer Witterungsbedingungen (z. B. Blitzeis) mit anderen Mitteln keine hinreichende Wirkung erzielt werden kann", besagt Paragraph 5 der Winterdienstsatzung. Nur der städtische Winterdienst darf Streusalz einsetzen.  

Der Ökolöwe und auch das Umweltbundesamt empfehlen den Schnee mit dem Schieber zu räumen und das Streuen mit mechanischen Streumitteln wie Sand, Splitt oder Blähschiefer. Diese stumpfen glatte Wege sicher ab und schonen dabei auch Bäume und Sträucher am Wegesrand. Umweltfreundliche Produkte sind in den Geschäften am Blauen Engel leicht zu erkennen.

Die Gründe gegen Streusalz sind vielfältig: Salz wirkt überhaupt nicht besser: Es macht zwar kurzfristig trittfest, sobald es wieder überfriert, muss aber nachgestreut werden. Splitt wirkt dagegen mechanisch, hilft dauerhaft und hat keine negativen Auswirkungen auf Umwelt und Natur.

Salz belastet den Boden und das Grundwasser, greift die Pfoten unserer Vierbeiner an, und auch Schuhe und Reifen verschleißen durch das aggressive Salz schneller. Besonders Straßenbäume und Sträucher werden durch salziges Schmelzwasser stark geschädigt. Die ersten erkennbaren Schäden sieht man allerdings erst im Sommer als braune Verfärbungen an den Blatträndern, sogenannte Nekrosen, Blätter bleiben klein und der Baum oder Strauch wird in Wachstum und Widerstandsfähigkeit gegen Pilze geschwächt und stirbt langsam vor sich hin.

Wenn also keine extremen Witterungsbedingungen und Gefahrenstellen vorliegen, ist der Einsatz von Streusalz in der Regel verboten. Ordnungswidrigkeiten werden von der Stadt Leipzig mit hohen Geldbußen geahndet.

 


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