Ökolöwe startet Protestmail-Aktion: "Der Capa-Wald ist nicht verhandelbar"
Ökolöwe startet Protestmail-Aktion: "Der Capa-Wald ist nicht verhandelbar"
Der Ökolöwe e.V. ruft Leipzigerinnen und Leipziger dazu auf, mit persönlichen E-Mails an die Stadträtinnen und Stadträte Druck für den Erhalt des Capa-Walds aufzubauen. Hintergrund ist der geplante Verkauf des Walds an RB Leipzig für neue Trainingsflächen. Die Entscheidung im Stadtrat fällt im Oktober.
SPD und Linke haben nun einen Antrag eingereicht, der die Rodung ausschließen soll. Gemeinsam mit den Grünen positionieren sich damit drei Fraktionen im Leipziger Stadtrat gegen Waldrodung am Cottaweg. Zusammen kommen die drei Fraktionen auf 30 von 71 Stimmen. Für eine Mehrheit fehlen mindestens sechs weitere Stimmen.
„Dass SPD und Linke jetzt einen Antrag gegen die Rodung einreichen, zeigt: Öffentlicher Druck wirkt. Über 2.000 Menschen waren im Juni mit uns auf der Straße, das bewegt etwas. Aber eine Mehrheit im Stadtrat ist noch nicht sicher. Jetzt kommt es auf jede einzelne Stimme an – bei den Fraktionen, die wir noch überzeugen müssen, genauso wie bei denen, die wir darin bestärken müssen, standhaft zu bleiben. Der Capa-Wald ist nicht verhandelbar!", erklärt Božena Nawka, Umweltpolitische Sprecherin des Ökolöwe e.V.
Interessierte finden auf der Kampagnenseite des Ökolöwen die Kontaktdaten der Fraktionen sowie Argumentationshilfen für ihre E-Mail: https://www.oekoloewe.de/umweltpolitik-naturschutz-detail/waldrodung-rb-leipzig.html
Der Capa-Wald ist Teil der letzten schmalen Verbindung zwischen dem nördlichen und dem südlichen Leipziger Auwald. Für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten ist dieser Korridor überlebenswichtig, um sich auszubreiten und auf den Klimawandel zu reagieren.
Interessierte finden auf der Kampagnenseite des Ökolöwen die Kontaktdaten der Fraktionen sowie Argumentationshilfen für ihre E-Mail: https://www.oekoloewe.de/umweltpolitik-naturschutz-detail/waldrodung-rb-leipzig.html
Der Capa-Wald ist Teil der letzten schmalen Verbindung zwischen dem nördlichen und dem südlichen Leipziger Auwald. Für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten ist dieser Korridor überlebenswichtig, um sich auszubreiten und auf den Klimawandel zu reagieren.