Ökolöwe: Stadtverwaltung setzt ‚Fahrverbotsvermeidungsplan‘ um statt echter Verkehrswende

Ökolöwe: Stadtverwaltung setzt ‚Fahrverbotsvermeidungsplan‘ um statt echter Verkehrswende

Ökolöwe: Stadtverwaltung setzt ‚Fahrverbotsvermeidungsplan‘ um statt echter Verkehrswende

Die Stadtverwaltung hat die Umsetzung der ersten verkehrsorganisatorischen Maßnahmen aus dem Luftreinhalteplan für die Herbstferien angekündigt. An verschiedenen Einfallstraßen, wie z.B. der Harkortstraße oder der Jahnallee, wird die Menge der einströmenden Autos begrenzt.


Tino Supplies, verkehrspolitischer Sprecher des Ökolöwen: „Um den jahrelangen Rechtsbruch zu beenden, blieb der Stadtverwaltung an den Hotspots mit gesundheitsschädlicher Atemluft nur noch die Wahl zwischen einem kompletten Fahrverbot für Autos oder der jetzt angekündigten Begrenzung der Kfz-Verkehrsmenge. Wir Ökolöwen sehen solch ein Stückwerk kritisch. Wenn es dabei bleibt, ist das keine Luftreinhalteplan sondern nur ein Fahrverbotsvermeidungsplan.“


Die Ökolöwen fordern vielmehr, dass endlich die Alternativen zum Auto gleichwertig gefördert werden. Dazu gehört ein ambitionierter Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs mit günstigen Fahrpreisen. Auch der Radwegebau muss endlich wieder Fahrt aufnehmen. Tino Supplies: „Was wir für saubere Luft in ganz Leipzig wirklich brauchen sind gute und sichere Radwege und das 365-Euro-Jahresticket für den öffentlichen Nahverkehr.“


Die gesamte Stellungnahme des Ökolöwen zum Luftreinhalteplan: www.oekoloewe.de/nachhaltige-mobili-taet-stadtentwicklung-detail/stellungnahme-zum-luftreinhalteplan-2018.html

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