Ökolöwe e.V. warnt vor Straßendurchbruch in den Leipziger Auwald
Ökolöwe e.V. warnt vor Straßendurchbruch in den Leipziger Auwald
Der Stadtrat hat gestern beschlossen, die Straßenbahn in Leipzig-Wahren bis zum S-Bahnhof Wahren zu verlängern. Der Ökolöwe e.V. begrüßt das ausdrücklich. Die Beschlussvorlage geht jedoch deutlich weiter: Die Stadt plant zusätzlich eine neue Straße zwischen B6 und Georg-Schumann-Straße für den Autoverkehr zu bauen, sowie eine Brücke für Rad- und Fußverkehr über die Weiße Elster zum Auensee. Damit würde die Stadt in das FFH-Gebiet Leipziger Auwald eingreifen – ein nach EU-Recht besonders geschütztes Naturschutzgebiet.
Der Ökolöwe befürchtet eine Salamitaktik: Ist der Durchstich zum Auwald erst einmal geplant, liegt eine spätere Nutzung als Autostraße nahe. Konkret sieht der Ökolöwe e.V. die Gefahr, dass die neue Trasse den Weg für den Mittleren Ring Nordwest ebnen könnte – eine Verkehrsschneise, die mitten durch den Leipziger Auwald führen würde.
Ökolöwen-Geschäftsführer Tino Supplies: "Dieser Straßendurchbruch durch den Auwald darf niemals gebaut werden. Der Mittlere Ring Nordwest gehört in die Schublade – und zwar für immer. "
Der Ökolöwe e.V. fordert die Stadt Leipzig auf, die Trassenfreihaltung zwischen Georg-Schumann-Straße und Gustav-Esche-Straße endgültig aus dem Flächennutzungsplan zu streichen.
Alle Leipzigerinnen und Leipziger können den Ökolöwen-Appell "Keine Straßen durch Leipzigs grüne Lungen" auf der Ökolöwen-Website unterzeichnen. Er richtet sich direkt an die Stadt Leipzig und den Stadtrat.
Der Ökolöwe befürchtet eine Salamitaktik: Ist der Durchstich zum Auwald erst einmal geplant, liegt eine spätere Nutzung als Autostraße nahe. Konkret sieht der Ökolöwe e.V. die Gefahr, dass die neue Trasse den Weg für den Mittleren Ring Nordwest ebnen könnte – eine Verkehrsschneise, die mitten durch den Leipziger Auwald führen würde.
Ökolöwen-Geschäftsführer Tino Supplies: "Dieser Straßendurchbruch durch den Auwald darf niemals gebaut werden. Der Mittlere Ring Nordwest gehört in die Schublade – und zwar für immer. "
Der Ökolöwe e.V. fordert die Stadt Leipzig auf, die Trassenfreihaltung zwischen Georg-Schumann-Straße und Gustav-Esche-Straße endgültig aus dem Flächennutzungsplan zu streichen.
Alle Leipzigerinnen und Leipziger können den Ökolöwen-Appell "Keine Straßen durch Leipzigs grüne Lungen" auf der Ökolöwen-Website unterzeichnen. Er richtet sich direkt an die Stadt Leipzig und den Stadtrat.