Über 2.000 demonstrieren gegen Waldrodung durch RB Leipzig
Über 2.000 demonstrieren gegen Waldrodung durch RB Leipzig
Mehr als 2000 Menschen gingen heute gegen den Verkauf des Waldes neben der Kleinmesse an RB Leipzig auf die Straße.
Stadt und RB Leipzig wollen den Wald neben der Kleinmesse für neue Trainingsflächen roden. Der Ökolöwe e.V. warnt, dass sie damit einen wichtigen Teil des ökologischen Verbindungskorridors zwischen nördlichem und südlichem Auwald zerstören.
„Dieser Wald ist nicht verhandelbar! Einmal gerodet, ist die Verbindung des Auwalds für immer gekappt", mahnt Ökolöwen-Geschäftsführer Tino Supplies.
Mit Transparenten und Sprechchören verliehen die Demonstrierenden der Forderung nach dem Erhalt des Waldes Nachdruck. Auf Wunsch des Wirtschaftsbürgermeisters sollte der Stadtrat schon kurzfristig in der kommenden Ratsversammlung am 1. Juli darüber entscheiden, ob die Stadt das Waldstück an RB verkaufen darf. Aufgrund der Proteste ist die Entscheidung vorerst auf September vertragt.
Der Ökolöwe e.V. hatte in einem breiten Bündnis der Leipziger Umweltverbände gemeinsam mit BUND Leipzig, NABU Leipzig, Fridays for Future Leipzig, Greenpeace Leipzig, Initiative Stadtnatur, NuKLA e.V., Wildvogelhilfe Leipzig, Ornithologischer Verein zu Leipzig und Leipzig pflanzt zur Demonstration aufgerufen und appelliert an den Oberbürgermeister und die Stadtratsfraktionen, den Wald nicht an RB Leipzig zu verkaufen und ihn dauerhaft zu schützen.