Petition: Fußgängerampel am Schreberbad

Petition: Fußgängerampel an Schreberbad und Thomasschule

Anwohner des Bachviertels fordern eine Fußgängerampel über die stark befahrene Käthe-Kollwitz-Straße. Wir Ökolöwen unterstützen die Petition.

Eine Gruppe FußgängerInnen und RadfahrerInnen steht in der Schreberstraße und möchte die Käthe-Kollwitz-Straße queren. Eine Straßenbahn fährt bedrohlich von links nach rechts.

Ampel als Knackpunkt für grüne Verbindung zwischen Musikviertel, Bachviertel und Waldstraßenviertel

Die Karte zeigt die grüne Fuß-/Radverbindung zwischen Musik-, Bach- und Waldstraßenviertel mit der Käthe-Kollwitz-Straße als Barriere. Grafik: OpenStreetMap / Ökolöwe
Die Karte zeigt die grüne Fuß-/Radverbindung zwischen Musik-, Bach- und Waldstraßenviertel mit der Käthe-Kollwitz-Straße als Barriere. Grafik: OpenStreetMap / Ökolöwe

Zwischen Musikviertel, Bachviertel und Waldstraßenviertel entspinnt sich eine grüne Verbindung für FußgängerInnen und RadfahrerInnen abseits vom Lärm der Hauptverkehrsstraßen. Vom Musikviertel geht es durch den Johannapark in das Bachviertel. Dort verläuft die Strecke über die Schreberstraße, vorbei an Kita und Grundschule ‚forum thomanum‘ und der Thomasschule. Auf der anderen Seite der Käthe-Kollwitz-Straße geht es vorbei an Schreberbad und Stadthafen weiter entlang des Elstermühlgrabens ins Waldstraßenviertel oder zur Arena und zum Zentralstadion. Die Strecke könnte so schön sein, doch an einer Stelle ist sie wirklich gefährlich.

Petition für Ampel über die Käthe-Kollwitz-Straße

Kind auf Fahrrad steht vor der Käthe-Kollwitz-Straße mit seinem Fahrrad. Wegen des starken Verkehrsstroms aus Autos und LKW kommt es nicht über die Straße
Bild klicken, um zur Petition zu gelangen. Foto: Screenshot Open-Petition

Die AnwohnerInnen des Bachviertels berichten von abenteuerlichen Szenen an der Kreuzung Schreberstraße/Käthe-Kollwitz-Straße. Kinder müssen die Straße an der Stelle auf ihrem Schulweg zur Thomasschule queren. Im Berufsverkehr stauen sich RadfahrerInnen an der Kreuzung, weil sie nicht über die Straße gelassen werden. Beinahe-Unfälle sind an der Tagesordnung. Über 74.000 BesucherInnen wollen im Sommer sicher zum Schreberbad und wieder nach Hause kommen, viele davon sind Kinder aus den benachbarten Vierteln. Gleiches gilt für die BesucherInnen des Stadthafens gleich nebenan.

Die Stadtverwaltung wiegelt bisher alle Bürgeranfragen ab. Man könne doch am Westplatz oder der Marschnerstraße über die Straße, heißt es. Wer sich jedoch planerisch etwas näher mit den Belangen des Fußverkehrs befasst, sollte eigentlich wissen, dass das aufgrund der großen Umwege keine Option ist. Da die Stadtverwaltung nicht helfen will, richten sich die BürgerInnen nun mit einer Petition an den Stadtrat.

Wir Ökolöwen unterstützen die Forderungen und empfehlen, die Petition zu unterschreiben. Leipzig braucht mehr attraktive, grüne Wege für FußgängerInnen und RadfahrerInnen abseits von lauten Hauptstraßen. Kinder müssen aus allen Wohnvierteln gefahrlos allein zum nächsten Spielplatz oder Stadtteilpark kommen. Das sind wesentliche Ökolöwen-Forderungen für ein fußgängerfreundliches Leipzig.

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