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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
08.12.2009 (aktualisiert am 04.01.2010)

Früchtebrot aus dem eigenen Backofen

Früchtebrot aus dem eigenen Backofen


Wenn draußen der kalte Winterwind weht, macht das Selberbacken am warmen Herd am meisten Spaß.

Hier finden Sie ein feines Früchtebrotrezept für die Winterbäckerei.

Zutaten (für zwei kleine Kastenformen)

750g Äpfel, geschält und gehobelt (saftige, nicht harte Sorte)
250g Zucker
1 TL Zimt
½ EL Kakaopulver
1 Msp Nelke(n) gemahlen
60 ml Rum
150g Haselnüsse, geröstet und Haut abgerieben
150g Feigen, grob zerkleinert
150g Rosinen
150g Orangat, gewürfelt
150g Zitronat, gewürfelt
150g Aprikose(n), getrocknet und gewürfelt
500g Mehl
1 Pkt. Backpulver

Zubereitung (Zubereitungszeit ca. 1 Std. 30 Min.)

Mischen Sie Zucker, Zimt, Kakao und Nelken. Geben Sie Äpfel, Nüsse, die anderen Trockenfrüchte und den Rum dazu und lassen Sie die Masse über Nacht ziehen. Am nächsten Tag fügen Sie Mehl und Backpulver hinzu und füllen den Teig in zwei kleine Kastenformen. Nun muss das Brot 70 bis 80 Minuten bei 175°C backen.

Lassen Sie das Früchtebrot in Folie eingehüllt einige Tage kühl ruhen.



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02.11.2009 (aktualisiert am 18.12.2009)

Salz gehört in die Suppe und nicht auf den Gehweg!

Salz gehört in die Suppe und nicht auf den Gehweg!

Der Winter steht vor der Tür und die nasskalte Jahreszeit bringt außer Grippeviren noch andere Gefahren mit sich. Durch Eis und Schnee entsteht Glätte und Rutschgefahr auf den Straßen und Gehwegen, die nicht unterschätzt werden sollte. Hier besteht Handlungsbedarf, das ist völlig klar! Das Vorgehen ist im Grunde allseits bekannt: entweder man streut Sand oder Splitt oder räumt den weißen Niederschlag mit einem Schneeschieber gleich ganz aus dem Weg.

Das Verwenden von Streusalz auf Gehwegen ist laut der Leipziger Winterdienstsatzung verboten! Dort heißt es in §6: „Chemische Auftaumittel sind nur erlaubt, wenn auf Grund besonderer Witterungsbedingungen (z. B. Blitzeis) mit anderen Mitteln keine hinreichende Wirkung erzielt werden kann sowie auf Treppen, Rampen oder ähnlichen Gefahrenstellen.“

Für den Ökolöwen ist der Fall klar: Salz gehört in die Suppe und nicht auf den Gehweg!

Denn wer Salz streut verstößt nicht nur gegen die Stadtordnung, sondern trägt auch zur Schädigung der Straßenbepflanzung (Bäume und Grünanlagen), des Bodens und Grundwassers bei. Ganz abgesehen von Schuhwerk, Kleidung, Fahrrädern oder Autos, die durch das aggressive Salz besonders leiden und deshalb stärker gepflegt werden müssen.

Wer diesen Aufwand vermeiden will, wem die Bäume vor der eigenen Haustür nicht egal sind und wer verantwortungsbewusstes Handeln für sinnvoll hält, der sollte den Empfehlungen des Umweltbundesamts folgen. Dabei soll, je nach Situation, das entsprechende Vorgehen gewählt werden:

1. Die „Nullstreuung“, bei der Schnee nur geräumt und gar nicht gestreut wird. Besondere Umsichtigkeit soll hier zur Vermeidung von Unfällen beitragen.

2. Die verstärkte mechanische Schneeräumung mit Schneeschieber oder Kehrmaschine soll eine nachfolgende Streuung mit abstumpfenden Mitteln deutlich verringern bzw. ganz erübrigen.

3. Nur auf besonders verkehrswichtigen Straßen und Gefahrenstellen sollte Feuchtsalz gestreut werden.

Klar ist also, dass wenn keine extremen Witterungsbedingungen und Gefahrenstellen vorliegen, der Einsatz von Streusalz in der Regel verboten ist. Ordnungswidrigkeiten werden von der Stadt Leipzig mit Geldbußen bis zu 500 Euro geahndet!

Achten Sie beim Kauf von Streugut auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“ – weitere Informationen und Streugutempfehlungen erhalten sie hier .

Übrigens: Salz wirkt nicht besser! Es macht zwar kurzfristig trittfest, sobald es wieder überfriert muss nachgestreut werden. Splitt wirkt mechanisch und hilft dauerhaft! 


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20.10.2009 (aktualisiert am 03.11.2009)

Tipp vom ADFC Leipzig e.V.

Radler: Denkt daran – Licht an!


 Wer bei Dunkelheit ohne Beleuchtung fährt, gefährdet besonders sich und andere und sorgt zudem für ein gereiztes Verkehrsklima. Das Licht der Straßenbeleuchtung reicht nicht aus, um als Radfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen zu werden. Wenn die Tage wieder kürzer werden, ist es besonders wichtig, immer für eine funktionierende Beleuchtung am Rad zu sorgen und sie auch einzuschalten.
Funktionierendes Licht erhöht die eigene Sicherheit und ist ein wichtiger Bestandteil der gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Gefährden Sie nicht aus Geiz oder Leichtsinn sich oder andere Verkehrsteilnehmer und achten Sie auf Folgendes:

Pflicht sind laut StVZO weißer Scheinwerfer, rotes Rücklicht, weißer Frontreflektor, großer roter Flächenreflektor und kleiner Rückstrahler hinten, sowie gelbe Pedal- und Speichenreflektoren. Zulässig sind auch reflektierende Ringe an Reifen oder Felgen. Batterieleuchten dürfen nur zusätzlich mitgenommen werden – sie ersetzen nicht die Dynamoanlage. Lediglich bei Rennrädern unter elf Kilogramm Gewicht reicht eine abnehmbare Batterie- oder Akkubeleuchtung, die am Tage mitzuführen ist. 

Radfahrer, die ohne Licht „erwischt“ werden, müssen mit einem Bußgeld zwischen 10 und 25 € rechnen, dabei kostet funktionierendes Licht oft weniger.

http://adfc-leipzig.de/cms/


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10.12.2009 (aktualisiert am 17.01.2010)

Vor allem für Radfahrer gilt: gesehen werden

Vor allem für Radfahrer gilt: gesehen werden

Reflektor-Schnappbänder im Ökolöwenbüro erhältlich


Der Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V. bietet gegen eine Spende refelektierende Schnappbänder für sicheres Radfahren an. Diese sind für alle Jahreszeiten geeignet, aber in den dunkleren Wintermonaten besonders sinnvoll.

Fahrradfahren ist ökologisch wertvoll, hält fit und macht mobil. Deshalb freuen wir uns darüber, dass die Fahrradkultur in Leipzig so gut ausgeprägt ist. Immer mehr Menschen fahren mit dem Fahrrad auf Arbeit oder nutzen es für Erledigungen. Wir möchten die Fahrradkultur in unserer Stadt fördern. Daher bieten wir in unserem Verein "Ökolöwen- Schnappbänder" gegen eine kleine Spende an. Diese Reflektor-Schnappbänder werden ums Hosenbein gelegt und sorgen dafür, dass RadfahrerInnen von Autofahrern gut gesehen werden. Sie reflektieren nicht nur das Licht, sondern leuchten einige Zeit lang nach. Wir möchten damit die Sicherheit der RadfahrerInnen verbessern und ein Zeichen zum Thema ökologischer Verkehr setzen.

Die Reflektor-Schnappbänder sind in unserem Büro und in der Umweltbibliothek erhältlich!


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