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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
07.08.2009 (aktualisiert am 07.11.2011)

Ein besonders wertvolles und schützenswertes Gut

 Was ist eine Streuobstwiese?
Die Streuobstwiese ist eine Anpflanzung von Obstbäumen, die verstreut auf einem Wiesengrund stehen, der umweltverträglich, also mit Verzicht auf synthetische Pestizide und Dünger, bewirtschaftet wird. Typische Arten auf der Streuobstwiese sind der Apfel-, der Birnen- und der Kirschbaum, deren Früchte häufig als Saft- oder Lagerobst Verwendung finden. Streuobstwiesen sind in Deutschland schon seit dem Mittelalter wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft.

Was macht sie so schützenswert?
Streuobstwiesen sind Lebensraum und wichtige Nahrungs- und Brutplätze für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Besonders die Vielzahl an Baumhöhlen, die große Menge an Totholz und die lebendige Krautschicht ermöglichen eine sehr große Artenvielfalt. Deshalb steht die Streuobstwiese in Sachsen als Biotop unter besonderem Schutz. Um sie zu erhalten, müssen regelmäßige Pflegearbeiten wie Obstbaumschnitt und Wiesenmahd durchgeführt werden. Der Ökolöwe pflegt zurzeit zwei Streuobstwiesen. Dazu gehört die Streuobstwiese in Taucha (OT Pönitz) mit einer Größe von 4,7 Hektarn und die "Streuobstwiese am Weinberg" in Leipzig, im Stadtteil Leutzsch. Sie ist mit der Pflanzung im März 2009 entstanden und fasst eine Größe von über einem halben Hektar.

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