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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
17.12.2014 (aktualisiert am 17.12.2014)

Erfolg der mitteldeutschen S-Bahn weiter ausbauen

Erfolg der mitteldeutschen S-Bahn weiter ausbauen Der Ökolöwe zeigt sich erfreut über den Erfolg des neuen S-Bahn-Systems. Die umweltfreundliche S-Bahn ist das Rückgrat der Elektromobilität in Mitteldeutschland und verbindet die Wirtschaftsregion, ohne die Luftqualität zu schädigen. Die Erfolgstory muss jetzt weiter geschrieben werden. Statt Fahrverbote für den Kfz-Verkehr anzuordnen, muss das ÖPNV-Angebot weiter ausgebaut werden, damit mehr Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen.

S5 muss dauerhaft bis nach Halle fahren

So ist es lobenswert, dass die Bahn aufgrund der großen Nachfrage, die S5 von Leipzig zum Flughafen, bis nach Halle durchfahren lässt. Die bis Januar 2015 befristete Maßnahme sollte aber verstätigt werden, um dem enormen Ansturm der Fahrgäste auf die S-Bahn zwischen Halle und Leipzig Rechnung zu tragen.

Der Zweckverband NASA in Sachsen-Anhalt sowie der ZVNL auf sächsischer Seite sind nun gefordert. Sie müssen die Verbindung dauerhaft bestellen und mit den Regionalisierungsmitteln, die der Bund an die Länder ausreicht, bezahlen.

Das Verhältnis von Kosten und Nutzen ist dabei sehr vorteilhaft. Wagen, Lokführer, Zugbegleiter – alles ist bereits da. Derzeit warten sie laut Fahrplan 45 Minuten am Flughafen, um sich dann wieder zurück nach Leipzig aufzumachen. Es wäre nur vernünftig, wenn sie in dieser Zeit statt am Flughafen zu stehen, bis nach Halle fahren würden. Der Freistaat Sachsen und das Land Sachsen-Anhalt sollten jetzt die Mittel für Trassen- und Stationsgebühren bereitstellen, damit die Bahn dauerhaft bis nach Halle durchfahren kann.

Neue Haltestelle am Gewerbegebiet Radefeld mit 10.000 Arbeitsplätzen erforderlich

 Die S-Bahn fährt derzeit noch an einem der größten Gewerbeparks der Region einfach vorbei.

Auf besagter S-Bahn-Strecke richtet der Ökolöwe den Blick auf ein drängendes Infrastrukturprojekt. Die S5 und die S5x fahren durch eines der größten Gewerbegebiete der Region. Rings um das Güterverkehrszentrum in Radefeld arbeiten rund 10.000 Menschen in 40 Unternehmen, wie Porsche, DHL, DB Schenker, Thyssen Krupp oder der Deutschen Post. Zu den 10.000 Angestellten kommen noch rund 1.200 Anwohner. Es gibt aber bis heute noch keine Haltestelle in Radefeld. Die S-Bahn fährt hier einfach an dem riesigen Fahrgastpotential vorbei.

Das Gute ist, dass die Fußgängerbrücke über die Autobahn bereits steht. Jetzt muss der sächsische Verkehrsminister die notwendigen Mittel für den Bau der Haltestelle bereitstellen. Das wäre auch ein wichtiger Beitrag des Freistaates, damit Leipzig die Feinstaubgrenzwerte einhalten kann.

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Anrissbild: Frank Eritt CC BY-SA 3.0  


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