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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
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01.06.2010

Stadtradeln

Stadtradeln Beteiligt Euch mit uns an der Leipziger Stadtradelaktion vom 7. bis 27. Juni 2010. Im Rahmen des bundesweiten Städtewettbewerbs „Stadtradeln “ wollen wir gemeinsam mit Euch wieder möglichst viele Fahrradkilometer für den Klimaschutz und für Leipzig sammeln. Wir sind als Team mit dem Namen „Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e. V.“...

...beim Stadtradeln angemeldet und laden alle Radler und Radlerinnen ein, sich uns anzuschließen.

Egal, ob ihr zur Arbeit oder in Eurer Freizeit fahrt, alle beruflich und privat geradelten Kilometer können in den Radelkalender eingetragen werden und zählen für das Team Ökolöwe.

"Stadtradeln dient der Förderung des Null-Emissions-Fahrzeugs Fahrrad im Straßenverkehr, der durch Luftschadstoffe und Lärm die Lebensqualität in Städten und Gemeinden beeinträchtigt. Eine umweltverträgliche kommunale Verkehrspolitik kann dieser Beeinträchtigung entgegenwirken. Beispiele sind planerische und städtebauliche Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung und Förderung von umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln wie das Fahrrad.", so die Veranstalter.

Das können wir nur unterstützen! Tretet in die Pedale! Die Aktion geht drei Wochen! Wir würden uns freuen, wenn der Ökolöwe am Ende eine stolze Bilanz vorzeigen könnte. 

Und so geht’s:

Alle Teammitglieder müssen sich persönlich unter www.stadtradeln.de > "Online Radelkalender" > "Registrieren" unter unserem Teamnamen anmelden. Gefragt werden:
-         Benutzername: (Festlegung durch jeden Teilnehmer persönlich)
-         Passwort: (Festlegung durch jeden Teilnehmer persönlich)
-         Vorname:
-         Nachname:
-         Privatsphäre: (Wenn ihr einen „Haken“ setzt, erscheint der   Name in Abkürzung, z. B. Max M.; ohne „Haken“ erscheint der vollständige Name: Max Mustermann)
-         Stadt: „Leipzig“ anklicken
-         unser Team („Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.“) anklicken
Anschließend erhaltet ihr dann in einer E-Mail die Log-Ins und einen Bestätigungslink.

Führen des Radelkalenders im Internet
Während der Aktionsphase protokolliert Ihr die geradelten Kilometer und gebt sie möglichst bis zum Folgetag in den Online-Radelkalender unter Eurer persönlichen Anmeldung unter http://www.stadtradeln.de ein.
Erfasst werden Datum, Uhrzeit, Wegstrecke und gefahrene Kilometer, wobei nur Datum und gefahrene Kilometer Pflichtfelder sind. Die Eingabefrist der geradelten Kilometer endet 28 Tage nach dem Start der Aktion, sollte jedoch nach Möglichkeit tagaktuell erfolgen.“


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06.05.2010

Zwei Interviews zur Zukunft des Autos

Zwei Interviews zur Zukunft des Autos

Die Zukunft des Autos – darüber wurde in den letzten Monaten viel geredet und gerätselt. Nicht nur die Weltausstellung in Shanghai und der Elektromobilitäts-Gipfel in Berlin gaben Anlass zu Diskussionen. Seit der Debatte um den Klimawandel werden auch die...

...Art und Weise sowie die Mittel der Fortbewegung kritisch betrachtet.

Zwei sehr interessante Interviews zum Thema Elektromobilität und zur Zukunft unserer Mobilität gibt es hier:

In einem Interview mit der Zeit vertritt Stephan Rammler, Leiter des Instituts für Transportation Design an der Hochschule für Bildende Künste, die Meinung, dass der Individualverkehr mit dem Auto weiter Bestand hat, die Nutzer sich die Autos jedoch teilen werden.

http://www.zeit.de/auto/2010-04/individualverkehr-mobilitaet

Was der Präsident der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, von Elektroautos hält, hat er in einem Interview mit dem Tagesspiegel erklärt.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/das-erinnert-mich-ans-raumschiff-enterprise/1783350.html

Viel Spaß beim Lesen.


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22.04.2010 (aktualisiert am 23.04.2010)

Heute bist du Verkehrsminister

Heute bist du Verkehrsminister

Lass uns dein Sprachrohr sein


Wenn ich einmal Verkehrsminister sein könnte dann, würden nur noch Autos fahren, auf der Autobahn Blumen blühn, Zugfahrten kostenlos sein. Allzu oft bleiben Meinungen ungehört, viele trauen sich nicht sie vorzutragen, wo wir doch alle etwas zu erzählen haben. Vor allem bei einem Thema wie Mobilität und Verkehr, die unser Leben durchdringen wie kaum ein zweites.

Der Ökolöwe besitzt viel mehr Möglichkeiten, sich bemerkbar zu machen. Deshalb lass uns dein Sprachrohr sein. Bis zur Ökofete am 13.06.2010 sammeln wir deine Vorschläge für den Verkehrsminister Peter Ramsauer. Was würdest du an seiner Stelle anders machen? Jede Frau und jeder Mann dürfen mitmachen. Vor allem aber wünscht sich der Ökolöwe die sprechen zu lassen, die viel zu oft ungehört bleiben: Kinder und Jugendliche. Egal ob Kindergartenknirps oder Schulkind, als ganze Klasse oder Schule sendet uns eure Vorschläge oder bringt sie zur Ökofete mit.

Beim Verkehrsminister persönlich

 Wir sammeln alle Vorschläge und bringen sie ins Bundesverkehrsministerium nach Berlin und überreichen sie persönlich Peter Ramsauer. Schick auch du deine Vorschläge, was würdest du machen wenn du Verkehrsminister wärst an folgende

Adresse:

Ökolöwe-Umweltbund Leipzig e.V.

Haus der Demokratie; Bernhard-Göring-Straße 152

04277 Leipzig

oder info@oekoloewe.de



Name:


E-Mail:


Mitteilung:






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09.04.2010 (aktualisiert am 12.04.2010)

Raumordnungsverfahren zum Neubau der B 87 gestoppt!

Raumordnungsverfahren zum Neubau der B 87 gestoppt! Nun ist es amtlich - das Verfahren zum Neubau der B 87 in Richtung der Landesgrenze zu Brandenburg wurde durch die zuständige Landesdirektion Leipzig (LDL) ausgesetzt. Der Ökolöwe hatte sich wie viele andere Umweltvereine, Organisationen und Bürgerinitiativen gegen den Bau eingesetzt, denn verfahrensbezogene,

demografische und verkehrspolitische Argumente konnten in großer Zahl vorgebracht werden (siehe Homepage-Artikel vom 2.12.2009 " Neubau der B 87 nicht hinnehmbar").

Da sich neben den Verbänden auch eine immens große Zahl anderer Beteiligter wie Anwohner, Behörden und Verwaltungen gegen den Bau aussprach, brach über die federführende LDL eine Flut an Einwendungen herein, die sie die Brisanz des Vorhabens bewusst werden ließ. Da diese Zahl der Stellungnahmen unmöglich innerhalb der gesetzlich geforderten 6-Monatsfrist, welche mit der Planauslegung im September 2009 begann, gesichtet und abgewogen werden konnte, legte die Behörde das Verfahren vorerst auf Eis. Außerdem wurde der Schritt damit begründet, dass übergeordnete landesplanerische Unterlagen (Fortschreibung des Regionalplans Westsachsen) abgewartet werden, die möglicherweise direkte Auswirkungen auf den vorliegenden Straßenbau haben.

Nun ist vorerst ein großes Warten angesagt. Darauf, was der benannte Regionalplan für den zukünftigen Verkehrsbedarf und bzgl. der ggf. notwendigen neuen Trasse aussagt. Und darauf, was die Behörden für Schlüsse aus dieser kommenden Planung und eben auch aus dem für sie desaströsen Beteiligungsverfahren ziehen werden, denn eine Planung gegen die offensichtliche Mehrheit aller Bürger, Vereine und Verwaltungen kann sich die LDL keinesfalls nochmal leisten.


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01.04.2010 (aktualisiert am 08.04.2010)

Schöner leben ohne Autos - Fahrraddemo

Schöner leben ohne Autos - Fahrraddemo Vom 10. bis zum 18. April 2010 findet in Leipzig die Messe „Auto Mobil International“ (AMI) statt, auf der die Aussteller der Automobilbranche ihre Neuerscheinungen, Technikentwicklungen und sonstiges vorstellen. In der Außendarstellung dominiert die Inszenierung des Autos als Statussymbol. Dabei bedient sich die Lobby einer naiven Fortschrittsideologie und schreckt vor sexistischen Elementen nicht zurück. Quasi als Feigenblatt werden ökologische Entwicklungen...

...angepriesen und vermarktet.

Allerdings weisen alle technischen Lösungen nur scheinbar auf ein umweltfreundlicheres Auto hin. Der motorisierte Individualverkehr kann in seiner derzeitigen Größenordnung nicht ökologisch gestaltet werden. Deshalb fordern die Klima-Allianz Leipzig, der studentische AK-Umwelt der Universität Leipzig, der BUND Leipzig, die GRÜNE JUGEND Leipzig, das LinXXnet und der Ökolöwe ein Umdenken. Unsere Gesellschaft braucht nicht mehr Autos, sondern menschengerechte Mobilität.

In Anbetracht der gewaltigen globalen Herausforderung der Menschheit, dem anthropogenen Klimawandel, wird die Rückständigkeit des Autos besonders deutlich. So trägt der Verkehrssektor in Deutschland mit ca. 20% maßgeblich zu den Treibhausgasemissionen bei. Dies ist insofern besonders dramatisch, weil die CO2-Emissionen im Verkehrssektor, im Gegensatz zu anderen Bereichen in Deutschland, kontinuierlich ansteigen.

Darüber hinaus hat das Auto viele weitere negative ökologische und gesundheitliche Folgen. Hierzu gehören vor allem Flächenversiegelung, Zerschneidung von Lebensräumen und wertvollen Biotopen. Dies führt zu einer Erschütterung des ohnehin bedrohten ökologischen Gleichgewichts und zum Verlust an Biodiversität. Aber auch in den Städten sind die Folgen des massiven Autoverkehrs deutlich spürbar. Die hohen Lärm- und Schadstoffemissionen führen zu einer starken gesundheitlichen Belastung.

Trotz der offensichtlichen Schäden für Natur und Gesellschaft hält die Politik an der Privilegierung des Autos gegenüber anderen Transport- und Fortbewegungsmitteln fest. In Sachsen, wo 2010 im Haushalt drastische Einschnitte bei sozialen Einrichtungen gemacht werden, wurden zusätzliche 500 Mio. Euro nur für Straßenbau eingeplant. Und im Süden von Leipzig droht mit dem unnötigen Planungsvorhaben der S46n die Zerstörung der Weinteichsenke.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes hat sich jahrzehntelang am Auto ausgerichtet. Ohne Autos gäbe es keine Einkaufszentren am Stadtrand, mit allen ihren negativen Folgen. So bricht durch Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ die Nahversorgung vielerorts zusammen, wodurch eine künstliche Abhängigkeit vom Automobil entsteht. Ein schwer zu druchbrechender Teufelskreislauf.

In Städten entstehen Konkurrenzsituationen zwischen Autofahrer_innen, Radfahrer_innen und Fußgänger_innen. Dabei wird durch die Infrastruktur, die Verkehrsführung und die Verwaltung das Auto systematisch bevorzugt.

Wir wünschen uns eine menschengerechte Stadtgestaltung, die sich nicht am Autoverkehr orientiert. Die Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) des Fuß- und des Fahrradverkehrs muss konsequent vorangetrieben werden. Erste Schritte dazu wären der Stopp der Ausweisung von Parkplätzen, Schaffung von Fahrradstraßen, attraktiver Straßenquerungen für Fußgänger_innen, konsequente Durchsetzung der autofreien Innenstadt.

Die deutsche Gesellschaft hat sich auf das Auto eingestellt – mit fatalen Folgen. Fordern Sie mit uns eine andere Mobilität, für eine soziale und ökologische Gesellschaft!

Wir rufen aus den genannten Gründen zur Fahrraddemo am 11. April 2010 um 15 Uhr auf dem Augustusplatz auf. Unter dem Motto „Schöner Leben ohne Autos“ fahren wir gemeinsam zur Leipziger Messe, wo auch ein Selbstversorger_innen-Picknick stattfinden wird.


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ANSPRECHPARTNER

Enrico Vlach
Umweltpolitischer Sprecher

Tel. 0341-3065-370
(
Erreichbarkeit: montags, mittwochs, donnerstags)

 

Manuel Emmelmann
Ökologische Mobilität

Tel. 0341-3065-185