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Zum Valentinstag und zum Frauentag verteilt der Ökolöwe fair gehandelte Rosen
Wer eine Rose aus fairem Handel kauft, tut am Valentinstag nicht nur seinen Liebsten etwas Gutes, sondern hilft auch den Frauen in Afrika. Denn es sind Frauen in Ostafrika und Lateinamerika, die Rosen pflanzen, pflegen, schneiden und für den Versand nach Europa packen. Oftmals sind die Arbeitsbedingungen alles andere als rosig. Niedrige Löhne, mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz und Geschlechterdiskriminierung sind Probleme, mit denen die meisten Frauen in der Blumenindustrie zu kämpfen haben.
„Auf fairtrade-zertifzierten Blumenfarmen geht es anders zu.“, sagt Urte Grauwinkel vom Ökolöwen. „Hier gibt es gerechte Mindestlöhne und festgelegte Sozialstandards. Außerdem schonen faire Rosenfarmen die Umwelt, denn sie nutzen weniger Chemie und moderne umweltverträgliche Produktions- und Düngemethoden.“
Wer sicher sein möchte, fair-produzierte Blumen zu verschenken, achtet deshalb beim Blumenkauf auf das TransFair-Logo. Dafür wirbt der Ökolöwe gemeinsam mit TransFair und verschenkte am Valentinstag und am Frauentag fair-gehandelte Rosen.
Leipzig fair genießen
Betriebswirte präsentieren fairen Handel für die GastronomieDie Betriebswirte der Hotelfachschule Leipzig unterstützen ihre Stadt als Fairtrade-Town und luden aus diesem Anlass am 10.11.2011 um 10:00 Uhr zur Pressekonferenz an der Susanna-Eger-Schule, An der Querbreite in Leipzig ein. Selbst hergestellte Pralinen und Kaffeemousse aus fair gehandelten Zutaten sind ein Höhepunkt der Präsentation, bei der die Klasse die Ergebnisse der letzten Woche vorstellt. Ziel der Veranstaltung ist es, diesen Titel für die Zukunft in der Gastronomie zu etablieren. Seit dem 26.09.2011 darf die Stadt Leipzig offiziell den Titel tragen, gesucht sind weitere Gastronomen. An der Hotelfachschule hat man es sich zum Ziel gesetzt, neben den lokalen Gastronomen auch andere Personenkreise für dieses Thema zu sensibilisieren und zu überzeugen. Angeboten werden kleine Snacks aus fairem Handel, faire Pralinen sowie umfangreiche Informationen. "Durch fairen Handel kann man die Brücke zu Entwicklungsländern schlagen und hier in der Region für eine fairere Welt eintreten.", so die Studenten.
Leipzig ist jetzt Fairtrade-Town
Am 26. September wurde im neuen Rathaus feierlich die Urkunde an Bürgermeister Jung übergeben. Leipzig gehört nun zu einer von insgesamt 54 Städten in Deutschland, die den Titel tragen dürfen. In der Vorbereitungsphase hatte sich für die Bewerbung eine Steuerungsgruppe aus Vertretern von verschiedenen Vereinen und Verbänden gebildet - der Ökolöwe war natürlich mit dabei-, um die Erfüllung der geforderten Kriterien zu unterstützen. Etwa muss eine bestimmte Anzahl an Geschäften und Restaurants Produkte aus fairem Handel anbieten und Bildungsaktivitäten zum Thema "Fairer Handel" in Schulen oder Kirchen durchgeführt werden.Fairer Handel trägt mit gerechten Handelsbeziehungen zu verbesserten Lebens- und Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern bei. Der Verein TransFair vergibt das offizielle und bekannteste Siegel für fairen Handel in Deutschland und ist ebenfalls verantwortlich für die Vergabe des Titels der Fairtrade-Stadt.
Am 30. September wird es auf Initiative von FairTrade auch in Leipzig mehrere Stände für eine faire Kaffeepause geben. Um ein Zeichen für fairen Handel zu setzten ist das Ziel deutschlandweit 500.000 Tassen fair gehandelten Kaffee zu verteilen. Auch wir Ökolöwen beteiligen uns an der Aktion. Im Haus der Demokratie bekommt ihr um 10 Uhr kostenlos frisch gebrühten, fairen Kaffee.
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