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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
02.02.2010 (aktualisiert am 30.03.2011)

Tipp 4: Regional und Bio einkaufen

Tipp 4: Regional und Bio einkaufen

Kartoffeln aus Ägypten, Äpfel aus Chile oder Neuseeland, Birnen und Pflaumen aus Argentinien, Tomaten aus Kanada, Butter aus Dänemark. Die Liste liese sich beliebig erweitern. Was all diese Produkte gemeinsam haben, dürfte jedem einleuchten: sinnlose und lange Transportwege, da sie sämtlich auch regional oder zumindest in Deutschland erzeugt werden. Am besten wäre es natürlich, fast alle Lebensmittel und andere Sachen Bio und regional einzukaufen. Beim Bioanbau wird nur etwa die Hälfte der Energie wie bei der Herstellung konventioneller Produkte benötigt. Lange Transportwege von Lebensmitteln, die auch hier erzeugt werden, lassen zudem völlig überflüssige Emissionen entstehen.

Ein Beispiel: Eine Spargelmahlzeit mit  100 Gramm importiertem chilenischen Spargel verursacht 1,7 Kilogramm Kohlendioxid. Nimmt man hingegen regionale Gewächse, so entstehen nur 60 Gramm CO2.

Da es nicht alle Lebensmittel zu jeder Jahreszeit gibt, sollte man seinen Konsum den saisonalen Gegebenheiten anpassen. Das bedeutet hin und wieder auch einmal zu verzichten. Die regionale Produktvielfalt ist trotzdem reichhaltig und abwechslungsreich. Überzeugen kann man sich davon im Bioeinkaufsführer Sachsen: www.bioeinkauf-sachsen.de

Foto: Bioeinkaufsführer / Ökolöwe


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