Schriftgrösse A A
Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
01.02.2012 (aktualisiert am 30.03.2012)

Salz gehört in die Suppe und nicht auf den Gehweg! Es schadet Bäumen und Grundwasser

Salz gehört in die Suppe und nicht auf den Gehweg! Es schadet Bäumen und Grundwasser

Der Winter ist da. Eis und Schnee bringen Glätte und Rutschgefahr auf Straßen und Gehwege. Hier helfen umweltfreundliche Mittel, wie Sand, Granulat und Splitt. Oder man räumt den weißen Niederschlag mit einem Schneeschieber gleich ganz aus dem Weg. Doch Hände weg vom Streusalz.

Wer Salz streut schadet Bäumen und Grünanlagen, Boden und Grundwasser. Ganz abgesehen von Schuhwerk, Kleidung, Fahrrädern oder Autos, die durch das aggressive Salz besonders leiden und deshalb stärker gepflegt werden müssen. Zudem ist das Verwenden von Streusalz auf Gehwegen laut Leipziger Winterdienstsatzung verboten! Dort heißt es in §6: „Chemische Auftaumittel sind nur erlaubt, wenn auf Grund besonderer Witterungsbedingungen (z.B. Blitzeis) mit anderen Mitteln keine hinreichende Wirkung erzielt werden kann sowie auf Treppen, Rampen oder ähnlichen Gefahrenstellen.“ Ordnungswidrigkeiten werden von der Stadt Leipzig mit Geldbußen bis zu 500 Euro geahndet! Für den Ökolöwen gehört Salz deshalb in die Suppe und nicht auf den Gehweg!

Übrigens: Salz wirkt nicht besser! Es macht zwar kurzfristig trittfest, doch sobald es überfriert muss nachgestreut werden. Splitt, Sand und Granulat  dagegen wirken mechanisch und helfen dauerhaft! Sie sind umweltfreundlich und vermeiden neben Umweltschäden auch andere Folgekosten. Beim Kauf von Streugut sollte allerdings auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“ geachtet werden.

Hier gibt es alternative Streumittel.

 


zurück ...
nach oben

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNS! JETZT!

ANSPRECHPARTNER

Benjamin Schilling

Natur- und Artenschutz

Tel. 0341-3065-370