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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
09.03.2009 (aktualisiert am 29.10.2009)

Dementi der Unister GmbH verstärkt Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit (4. März 2009)

 Am 28.2.2009 publizierte die Unister GmbH auf ihrer Homepage eine Pressemitteilung, mit der sie auf die Vorwürfe von NABU-Regionalverband Leipzig e.V. und Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V. der Täuschung der Öffentlichkeit reagiert. Bereits vorher wurden diesbezüglich gegenüber verschiedenen Medien Aussagen durch die Unister GmbH gemacht.

So schreibt Unister zu dem Planungsentwurf, den wir als Grundlage unserer Kritik benutzten: Das von Unister so betitelte "Planungskonzept" sei "weder öffentliches Werbekonzept, noch Unister-Pressemeldung und auch kein Bebauungsplan, sondern ein ursprünglich nichtöffentliches Verschlussdokument."

Wenn dem wirklich so sein sollte, dann hat Unister aber der Presse und der Öffentlichkeit noch einiges zu erklären. Der uns von Journalisten zugesandte Planungsentwurf wurde von einem Firmencomputer von Unister mit einer Firmen-Mail-Adresse in der zweiten Februarhälfte an namhafte deutsche Presseagenturen versandt. Dies war zu einer Zeit, als die Presse begierig auf der Suche nach Informationen zu den bis dahin weitestgehend noch unbekannten Plänen war. Wir sehen in den uns vorliegenden Mail-Schreiben deshalb ein gezieltes Einstreuen der Informationen in die deutsche Medienlandschaft. Die Unister GmbH schreibt weiter: "Die von den Ökolöwen und vom NABU-Regionalverband Leipzig monierten Abweichungen sind entsprechend gegenstandslos." Ist sich Unister da wirklich sicher? Dann sagen Sie dies bitte auch den Markkleeberger Stadträten! Denn nach Auskünften einer sicheren und glaubwürdigen Quelle liegt diese Präsentation auch den Markkleeberger Stadträten als Datengrundlage für ihre Entscheidungsfindung vor. Das halten wir dann aber gar nicht mehr für gegenstandslos, wenn Stadträte anhand von fehlerhafter Visualisierung Entscheidungen treffen sollen.
(Siehe Text im Anhang)

Dementi der Unister GmbH verstärkt Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit (4. März 2009)Pressemitteilung von NABU und Ökolöwe (417 kB)

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