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01.02.2012 (aktualisiert am 16.02.2012)
01.02.2012_PM_Salz gehört in die Suppe und nicht auf den Gehweg! Es schadet Bäumen und Grundwasser
Der Winter ist da und bringt außer Grippeviren noch andere Gefahren mit sich. Durch Eis und Schnee entstehen Glätte und Rutschgefahr auf Straßen und Gehwegen. Hier besteht Handlungsbedarf: Entweder man streut mit umweltfreundlichen Mitteln, wie Sand, Granulat und Splitt oder räumt den weißen Niederschlag mit einem Schneeschieber gleich ganz aus dem Weg.
Doch Hände weg vom Streusalz. Wer Salz streut schadet Bäumen und Grünanlagen, Boden und Grundwasser.
Ganz abgesehen von Schuhwerk, Kleidung, Fahrrädern oder Autos, die durch
das aggressive Salz besonders leiden und deshalb stärker gepflegt
werden müssen. Zudem ist das Verwenden von Streusalz auf Gehwegen laut
Leipziger Winterdienstsatzung verboten! Dort heißt es in §6: „Chemische
Auftaumittel sind nur erlaubt, wenn auf Grund besonderer
Witterungsbedingungen (z.B. Blitzeis) mit anderen Mitteln keine
hinreichende Wirkung erzielt werden kann sowie auf Treppen, Rampen oder
ähnlichen Gefahrenstellen.“ Ordnungswidrigkeiten werden von der Stadt
Leipzig mit Geldbußen bis zu 500 Euro geahndet! Für den Ökolöwen gehört
Salz deshalb in die Suppe und nicht auf den Gehweg!
Übrigens: Salz wirkt nicht besser! Es macht zwar kurzfristig trittfest,
doch sobald es überfriert muss nachgestreut werden. Splitt, Sand und
Granulat dagegen wirken mechanisch und helfen dauerhaft! Sie sind
umweltfreundlich und vermeiden neben Umweltschäden auch andere
Folgekosten. Beim Kauf von Streugut sollte allerdings auf das
Umweltzeichen „Blauer Engel“ geachtet werden.
Rückfragen an:
Nico Singer
Telefon: 0341-3065-185
Fax: 0341-3065-179
Christiane Naumann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0341-3065-185