Schriftgrösse A A
Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
15.03.2011 (aktualisiert am 19.04.2011)

Großer Spendenaufruf!

Großer Spendenaufruf!

Internationales Hilfsprojekt für Rauchschwalben im Winterquartier!


Die Rauschschwalbe ist seit den 70er Jahren in Mitteleuropa dramatisch vom Rückgang bedroht. Ursache dafür sind einerseits die Nahrungsverluste für die bezaubernden Gebäudebrüter. Wo keine Viehhaltung mehr stattfindet, brütet kaum noch die Rauchschwalbe.

Andererseits wurde erst in den letzten Jahren entdeckt, dass die Schwalben an einigen ihrer afrikanischen Schlafplätzen in großer Zahl gefangen und verspeist werden.

 

Die Ernährung der lokalen ländlichen Bevölkerung in Südostnigeria ist stark abhängig von natürlichen Ressourcen. Sie isst Buschfleisch und kultiviert durch Brandrodung die Jamswurze. Weiterhin werden Bananen, Plantagenbananen und Maniok angebaut. Auch der Kakaoanbau gewinnt in der Region zunehmend an Bedeutung.

Leider zählt die Rauchschwalbe für die einheimische Dorfbevölkerung in Südnigeria zu einer wichtigen Proteinquelle. Aus uralter Tradition werden jährlich zehntausende Rauschschwalben für die Ernährung getötet. Seit 1995 mussten mehr als 200.000 Schwalben ihr Leben zum Zwecke der menschlichen Ernährung lassen. Das entspricht einer Masse von ca. 4 Tonnen Schwalbenfleisch.

Die Italienische Organisation Cibele Onlus setzt sich dafür ein, dass der Schwalbenschlafplatz von der einheimischen Bevölkerung akzeptiert wird und die Dorfbewohner keine Schwalben zum Essen mehr fangen. Die Organisation kümmert sich Arbeit um die Schaffung alternativer Protein- und Einkommensquellen sowie die Bewusstseinsbildung zum Schutz der Schwalben.

1987 machte der britische Ornithologe John Ash in Südostnigeria eine bemerkenswerte Entdeckung. Er fand einen Rauchschwalbenschlafplatz ungeahnter Größe. An diesem sehr bekannten und größten Schlafplatz, der bis jetzt in Afrika gefunden wurde, überwintern zwischen Oktober und März jeden Jahres zwei bis sechs Millionen Rauchschwalben.

Mehr und mehr nationale und internationale Umweltverbände werden aktiv, um den Rauchschwalben zu helfen. In unserer Region forscht seit vielen Jahren die GRÜNE LIGA im Kohrener Land, einer landschaftlich sehr schönen Region südlich von Leipzig, an der Rauchschwalbe. Dies passiert in enger Kooperation mit dem Institut für Zoologie II der Universität Leipzig. Der Umweltverband beteiligt sich damit an dem internationalen Projekt „EURING Rauchschwalbe“. Innerhalb dessen untersuchen Wissenschaftler in ganz Europa sowie an Überwinterungsplätzen in Afrika südlich des Äquators die im Rückgang befindliche Vogelart.


Die italienische Organisation Cibele Onlus setzt sich vor Ort in Nigeria dafür ein, dass der Schwalbenschlafplatz von der einheimischen Bevölkerung akzeptiert wird und die Dorfbewohner weniger oder keine Schwalben zum Essen mehr fangen. Die Organisation kümmert sich um Projekte zur Schaffung alternativer Protein- und Einkommensquellen und zur Information und Bewusstseinsbildung zum Schutz der Schwalben.

Die GRÜNE LIGA und viele andere Umweltverbände unterstützen dieses Projekt. Auch Sie können mit einer Spende helfen!


weiter ...
nach oben

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNS! JETZT!

ANSPRECHPARTNER

Thomas Brückmann

Benjamin Schilling

Rauchschwalben-Projekt

Tel. 0341-3065-370

Spendenkonto

Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
Sparkasse Leipzig
Konto 112 113 15 61
BLZ 860 555 92

Verwendungszweck: Rauchschwalbe

Die Spenden werden ausschließlich für das Hilfsprojekt für Rauchschwalben in ihrem Überwinterungsort Ebekken in Nigeria eingesetzt.

Sie sind steuerlich absetzbar. Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.