Donnerstag, 9. September, 17.00 Uhr
Treff: Emil-Fuchs-Straße – Leibnizstraße
Anmeldung unter 980 3883
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Im letzten Jahr wurden zahlreiche Bäume im Rosental gefällt. Viele Spaziergänger beklagten diesen Verlust. Auf einem Rundgang bietet der Bürgerverein Waldstraßenviertel e.V. erneut die Gelegenheit, sich über den Wandel und die Notwendigkeit der Fällungen im Rosental zu informieren.
Gerade hat man sich hingesetzt, mit
Kaffee und Kuchen, um sich in aller Ruhe ein wenig zu entspannen und
schon geht es los: … da eine Wespe, nein zwei und da noch eine …
Wenn Sie in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld ein Wespennest entdeckt haben, dann gibt es verschiedene Handlungsmöglichkeiten, denn Wespe ist nicht gleich Wespe. Nur zwei von insgesamt acht verschiedenen Wespenarten sind an Kuchen, Fleisch und süßen Getränken interessiert. Gleich zum Präventivschlag auszuholen und das Nest auszuräuchern, ist also der falsche Weg. Mit einfachen Mitteln kann man leicht Abhilfe schaffen und sich über den Nutzen der Hautflügler Gedanken machen – ein Wespenstaat vertilgt pro Tag immerhin ein halbes Kilo Fliegen, Mücken, Raupen, Motten und Spinnen.
Die beste Lösung ist, etwas abseits eine Futterstelle einzurichten, um die Wespen damit abzulenken. Dafür eigen sich besonders Fruchtsäfte und überreife Weintrauben. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass der eigene Essplatz immer abgeräumt wird und keine Lebensmittel offen dastehen. Hat sich die eine oder andere Wespe dann doch verirrt, sind halbierte, mit Nelken gespickte Zitronen hilfreich. Dieser Duft, ebenso wie der von frischem Basilikum, hält die Wespen auf Distanz.
Befindet sich das Wespennest direkt am Haus oder in den Fensterrollläden hilft nur eines: Kontaktieren sie die örtliche Feuerwehr, einen Imker oder die Untere Naturschutzbehörde. Die Fachleute wissen was zu tun ist und können das Nest im Notfall entfernen. Ohne Schutzkleidung sollten Sie es vermeiden, selbst Hand anzulegen, denn mit einem angriffslustigen Wespenstaat ist nicht zu spaßen. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass Hornissen, sowie alle einheimischen Bienen- und Hummeln, Kreiselwespen und Knopfhornwespen besonders geschützte Arten sind (Bundesnaturschutzgesetz, Erläuterung zur Anlage 1 zu §1). Das Zerstören eines Nestes ist verboten und wird mit hohen Bußgeldern geahndet.
Im Herbst ist das "Spektakel" schließlich vorbei, denn dann sterben außer der Königin, die überwintert und im Frühjahr einen neuen Staat gründet, alle Wespen ab.
Kontakte:
Feuerwehr Leipzig: 0341-987-0
Landesverband Sächsischer Imker e.V.:
03722-591981
Amt für Umweltschutz: 0341-123-3409
Foto © JuniperBerry/ PIXELIO
Das Füttern von Wasservögeln an Seen
und Teichen in und um Leipzig ist eine heikle Angelegenheit. Denn das
gutgemeinte Brotzuwerfen führt letztlich zur Überbelastung der
Gewässer mit Nährstoffen.
Allzu oft landen die Nahrungsmittel nicht in den Mägen der Wasservögel, sondern verschmutzen das Wasser. Außerdem werden immer mehr Vögel angelockt, die durch ihre Exkremente die Gewässer stark belasten.
„Wildtiere benötigen selten Zufütterungen – hier muss sich jeder im Vorfeld erkundigen, welche Futterzusammensetzung zielführend ist. Wer falsch füttert, gefährdet die Tiere und auch die Gewässer. Das muss jedem klar sein." meint Nico Singer, Geschäftsführer des Ökolöwen. Entsprechende Hinweise, wann und was gefüttert werden kann, lassen sich beim Ökolöwen, anderen Naturschutzverbänden oder bei der unteren Naturschutzbehörde in Erfahrung bringen.
Prinzipiell begrüßt der Ökolöwe die Initative, ein Fütterungsverbot in die Polizeiverordnung aufzunehmen, da die Fütterung von Wildtieren generell mehr Probleme schafft, als das vermeintliche Nahrungsunterangebot.
Die Wasserqualität des Kulkwitzer Sees beispielsweise ist im Moment so gut, dass kein Handlungsbedarf besteht. Das besagen aktuelle Kontrollen des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG).
Dennoch, Standgewässer reagieren sehr
sensibel auf äußere Einflüsse. Deshalb muss jeder Hinweis auf eine
Verschlechterung des Zustandes ernst genommen werden, denn negative
Veränderungen sind nur schwer rückgängig zu machen.
Foto © RainerSturm/ PIXELIO
Der Ökolöwe zeigt sich erfreut, dass die Stadt Leipzig aktiv werden will und plant, im "UN-Jahr der Biodiversität" die Deklaration "Biologische Vielfalt in Kommunen" zu unterzeichnen. Wir begrüßen, dass der Oberbürgermeister die Zeichen der Zeit erkannt hat und fordern ihn auf, dieses Denken und Handeln auch in der gesamten Verwaltung durchzusetzen sowie durch konkrete Maßnahmen umzusetzen! Die Politik und Verwaltung muss das Thema konsequent und ehrlich angehen und mit guten Beispielen in unserer Region vorangehen.
Dass die Maßnahme nur der Anfang sein kann, zeigen nach wie vor geplante, öffentliche Vorhaben in Leipzig und Umgebung, die in sensible Ökosysteme eingreifen und dem Erhalt der Artenvielfalt zuwiderlaufen. Zu diesen zählt etwa der Neubau der S 46 durch die artenreiche Naturlandschaft der Weinteichsenke. Aber auch die jüngsten, erheblichen Eingriffe auf Leipziger und Markkleeberger Seite in den Auwald und am Floßgraben, die zum Teil Naturschutzgebiet sind, verdeutlichen, dass es noch viel Spielraum für nachhaltig-ökologisches Handeln der kommunalen Verwaltung(en) gibt. Insbesondere der Leipziger Auwald mit seiner sehr großen Artenvielfalt ist durch Infrastrukturmaßnahmen und durch Wasserregulierungen in seinem Bestand sehr stark gefährdet.
Deklaration:
http://jf-gruene.de/uploads/media/Deklaration_Biologische_Vielfalt.pdf
Artikel der Leipziger Internetzeitung vom 16.05.2010
Bereits seit letztem Jahr wird in
Sachsen eine sogenannte Fuchsohrprämie gezahlt. Das heißt jeder
Jäger, der der Jagdbehörde beide Ohren eines Fuchses auf den Tisch
legt, bekommt dafür 20 Euro. Als Begründung für das Auszahlen
dieser Prämie beruft man sich darauf, dass Füchse nicht als
Wildbret verwertet werden können.
Selbst lebende Tiere wurden von einigen profitgierigen Jägern verstümmelt – auch in dieser Zunft gibt es schwarze Schafe. Der Ökolöwe sowie zahlreiche andere Tier- und Naturschutzvereine protestieren gegen dieses Vorgehen. Wir fordern die sächsische Staatsregierung auf, die Fuchsohrprämie sofort zu streichen.
Hier finden Sie einen Protestbrief, den Sie direkt an die Sächsische Staatskanzlei richten können:
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ANSPRECHPARTNER
Stefan Schmiedichen
Tobias Rieprecht
Natur- und Artenschutz
Tel. 0341-3065-171