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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
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26.05.2010

26.05.2010_PM_Wettlauf gegen die Zeit

Am 5. Juni 2010 starten die 14. Leipziger Umwelttage in eine Woche voll mit buntem Programm rings ums Thema Umwelt. Um 10 Uhr im Auwald laufen an diesem Tag Umweltschützer gegen die Zeit. Der 5. Juni ist nicht zufällig gewählt.

Es ist der Weltumwelttag und er steht in diesem Jahr für den Schutz der Artenvielfalt, denn die Vereinten Nationen haben 2010 zum Jahr der Biodiversität erklärt. Täglich verschwinden Tier- oder Pflanzenarten von unserem Planeten. Oft ist es der Mensch, der das Aussterben beschleunigt. Wollen wir den Artenverlust entschleunigen, dann müssen wir uns beeilen. Symbolisch starten die Umwelttage deshalb am 5. Juni mit einem Umweltlauf, einem Wettlauf gegen die Zeit. Es geht 5 km durch den Auwald, und neben Mitgliedern der Umweltverbände sind alle Leipziger und Leipzigerinnen eingeladen, bei dem symbolischen Lauf ihre Runde zu drehen.
Gerade jetzt, wo so mancher dem Eisvogel und der Wasseramsel am Floßgraben das Wasser abgräbt, wird deutlich, dass Artenschutz vor der Haustür beginnt.

Details:
5 km-Lauf durch den Südlichen Leipziger Auwald, Anmeldung erwünscht
Start: 10 Uhr
Start/Ziel: Gelände des SG LVB e.V., Neue Linie 1, Leipzig
Kontakt: Enrico Vlach, Christiane Naumann, 0341-3065370

Es wird keine Anmeldegebühr erhoben. Um besser vorbereitet zu sein, freuen wir uns auf Ihre formlose Anmeldung unter kontakt@oekoloewe.de. Vor Ort können Duschen der Sportgemeinschaft der LVB gegen eine Gebühr genutzt werden. Wer möchte, für den stoppen wir die Zeit.



Der Wettlauf findet im Rahmen der 14. Leipziger Umwelttage statt.
Der Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. lädt vom 5. bis 13. Juni 2010 zu den 14. Leipziger Umwelttagen. Unter dem Motto Natürlich engagiert! steht ein Veranstaltungsprogramm mit 35 Angeboten zum Thema Umwelt in und um Leipzig bereit. Zum Abschluss der Umwelttage feiert der Ökolöwe am 13. Juni mit der Stiftung "Bürger für Leipzig" einen "Tag im Park". Um 10 Uhr startet der Sonntag im Clara-Zetkin-Park mit einem Bürgerpicknick zugunsten von Bildungsprojekten der Stiftung. Ab 12 Uhr feiert der Ökolöwe auf der Anton-Bruckner-Allee die 21. Ökofete, das größte Umweltfest Leipzigs. Weitere Informationen gibt es unter www.oekofete.de



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26.05.2010

25.05.2010_PM_Gesucht: Mister X

Welche jungen Detektive und Detektivinnen unterstützen den Ökolöwen?


Nach der spektakulären Festnahme von Mister X auf dem Augustusplatz am 18.4.2010 schien Leipzig sicher vor dem Umweltsünder. Doch die Freude währte nicht lange, denn schon ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit reichte aus und Mister X gelang die Flucht.

Nun haben uns anonyme Quellen Informationen zukommen lassen, nach denen der Verbrecher sich noch in der Stadt aufhält und tatsächlich neue Anschläge auf Leipzigs Umwelt plant. Der Ökolöwe muss das verhindern und dazu braucht er Hilfe! 

Wer Lust hat, sich mit an der Jagd nach Mr. X am 8.6.2010 zu beteiligen und zwischen 11 - 16 Jahre alt ist, kann sich mit einer Gruppe jetzt beim Ökolöwen anmelden. Eine Gruppe besteht aus 6 Mitgliedern. Die Jagd beginnt am Dienstag, dem 8. Juni, um 15 Uhr am Hauptbahnhof vor dem Pavillon der LVB.
Die Spielregeln sind denkbar einfach. Mr. X bewegt sich mit Hilfe von Bus und Straßenbahn durch Leipzig (innerhalb der Tarifzone 110). Sein Ziel ist es, an drei Punkten Feinstaubbomben zu zünden. Die Gruppen dürfen bei ihrer Verfolgung ebenfalls nur Busse und Straßenbahnen benutzen. Jede halbe Stunde erfahren sie per Handy den Aufenthaltsort von Mr. X. Wenn sie clever sind, ist es ihnen so möglich, den Gauner zu stellen.
Im Gewinnerteam darf sich jede/r über eine Jahreskarte für den Leipziger Zoo freuen, die von der LVB bereitgestellt werden.

Anmeldung telefonisch: Martina Neumann, 0341-3065-114

 

Hintergrund:

Mr. X sensibilisiert für ökologische Mobilität

Das Mr. X Spiel bietet der Ökolöwe im Rahmen seiner Arbeit für den regionalen Umweltschutz an. Zusammen mit der LVB möchte er die Leipziger Bürger, und dabei besonders die junge Generation, auf die Möglichkeiten und Vorteile des öffentlichen Nahverkehrs aufmerksam machen. Denn ökologische Mobilität bedeutet nicht nur Rad zu fahren, sondern auch, das Straßenbahn- und Busnetz gezielt zu nutzen. In einer Großstadt wie Leipzig sind täglich viele Autos auf Wegen unterwegs, die sich schneller, umweltschonender und gesünder durch Rad oder Straßenbahn erledigen ließen. Der übermäßige Gebrauch von Autos in der Stadt hat Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima, erzeugt Feinstaub, Stickoxide und stellt somit eine Gefahr für die Gesundheit gerade von Kindern dar.
Die Fragen an einzelnen Stationen des Mister-X-Spiels beziehen sich auf den Leipziger ÖPNV, auf die Umweltzone, Feinstaub und die Geschichte der Straßenbahn. Durch das Beantworten der Fragen und das gleichzeitige Nutzen des Nahverkehrsnetzes wird in den teilnehmenden Schülern ein Bewusstsein für ökologische Mobilität geweckt.
Das Mister-X-Spiel wird der Ökolöwe zusammen mit der LVB ein weiteres Mal anbieten: zu den Leipziger Umwelttagen am 8. Juni.

Bei Rückfragen
Martina Neumann
Telefon 0341-3065-114
Fax 0341-3065-179



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19.05.2010

19.05.2010_PM_Stellungnahme des Ökolöwen zur Erklärung der Schiffbarkeit

Der Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V. übergibt am 19. Mai 2010 um 16 Uhr  seine Stellungnahme zur Erklärung der Schiffbarkeit auf dem Kurs 1 des Touristischen Gewässerverbundes an die Landesdirektion Leipzig, in der eine generelle Schiffbarkeitserklärung der Route für Motorboote abgelehnt wird. Nur Teilabschnitte könnten mit Ausnahmegenehmigungen in begrenztem Umfang und mit Auflagen an Boote und Betreiber probeweise für den Fahrgastschiffverkehr geöffnet werden.
Naturschutzrechtliche Belange aber auch wirtschaftliche Gründe haben zu dieser Entscheidung geführt. Es ist damit zu rechnen, dass eine generelle Öffnung der Route für Motorboote zur Naturzerstörung, einer Verringerung der touristischen Attraktivität sowie zu Konflikten mit Betreibern/Besitzern von muskelkraftbetriebenen Booten führen wird. Ein wirtschaftliches Argument ist der potentielle Umsatzrückgang. Untersuchungen aus anderen Regionen zeigen, dass Touristen, die mit unmotorisierten Booten unterwegs sind, im Durchschnitt mehr Geld an Rast- und Zielplätzen ausgeben als Motorbootnutzer. Außerdem konnte in Gegenden, die gerade auf das Verbot von Motorbooten setzen, die touristische Attraktivität gehalten oder sogar gesteigert werden (z.b. Spreewald oder Fränkische Seenplatte).

Der Ökolöwe hält die Motorisierung dieser relativ kleinen und dazu noch stadtnahen Seen und Gewässer für überzogen, da sie der touristischen Gesamtentwicklung mehr Schaden als Nutzen bringen wird. Deshalb hält der Ökolöwe es auch für dringend erforderlich, die derzeitige Praxis der Erteilung von Einzelgenehmigungen sofort zu stoppen und zum bisherigen Verfahren zurückzukehren. Bislang wurden keine privaten Motorboote zugelassen, Ausnahmen gab es nur als Notantrieb bei Segelbooten sowie für wenige Fahrgastschiffe.

Aus naturschutzfachlicher Sicht ist bei einer Schiffbarkeit für Motorboote mit starken Schäden an den schmaleren Gewässern mit steilen, unbefestigten Ufern zu rechnen, die erhebliche Unterhaltungskosten nach sich ziehen und die Lebensbedingungen für geschützte Arten (z.B. Eisvogel) weiter verschlechtern würden.

Das Vorhaben betrifft mehrere Schutzgebiete nach europäischem und sächsischem Recht. Zahlreiche nach Sächsischem Naturschutzgesetz geschützte Biotope sowie nach europäischem Recht (besonders) geschützte Lebensraumtypen kommen hinzu. Auch verschiedene nach sächsischem, Bundes- und/oder EU-Recht besonders geschützte Arten sind von dem Vorhaben betroffen, darunter auch Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie.

Die Ankündigung, dass am 20. August 2010 "die erste bootsgängige Verbindung zwischen Leipzig und dem Cospudener See als ‚Tag Blau’ entlang des Wasserlaufs wirkungsvoll in Szene gesetzt" werden soll, zeugt in starkem Maß von Ignoranz der Entscheidungsträger. Sie scheinen eine Verbandsbeteiligung als grünes Feigenblatt anzusehen und anderslautende Meinungen (ggf. sogar Mehrheiten) ignorieren zu wollen, da das Ergebnis offensichtlich bereits feststeht.

Für Rückfragen:
Enrico Vlach
Umweltpolitischer Sprecher
Telefon: 0341-3065-370
Fax: 0341-3065-179

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19.05.2010

18.05.2010_PM_Übergabe von Stellungnahmen und Unterschriftenlisten an die Landesdirektion Leipzig am 19. Mai 2010

Vor der Landesdirektion Leipzig werden sich am Mittwoch, dem 19. Mai, um 16 Uhr der Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V., der NABU, der BUND, die Markkleeberger Bürgerinitiativen, Kanuvereine sowie Leipziger BürgerInnen versammeln. Sie werden die Stellungnahmen der Umweltverbände zur "Schiffbarkeitsmachung der Route vom Leipziger Stadthafen zum Cospudener See“ und zugleich Unterschriftenlisten mit mehreren tausend Unterschriften gegen den geplanten Motorbootverkehr auf dem Floßgraben übergeben.
Die Naturschutzverbände kommen damit ihrem Auftrag nach, Umweltbelange zu vertreten, die in ihren Augen in den Planungen der Verwaltung eine untergeordnete Rolle spielen und denen sie deshalb zur Geltung verhelfen wollen. Die Gefährdung von Natur- und Naherholungsräumen durch eine übertriebene (motorisierte) wassertouristische Nutzung im Rahmen der momentan laufenden Schiffbarkeitsmachung der Leipziger Gewässer ist weiterhin ausschlaggebendes Element für den Protest der zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie der BürgerInnen.

Ansprechpartner: Enrico Vlach
Telefon: 0341-3065-370
Fax: 0341-3065-179
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28.04.2010

27.04.2010_PM_Ein Jahr im Umweltschutz (FÖJ)

Ökolöwe vergibt ab September wieder drei freie Plätze für Freiwillige im Ökologischen Jahr - Anmeldung läuft


Freiwilligendienste sind gerade für Schulabgänger, die noch nicht genau wissen, was sie "danach" machen möchten, eine ideale Gelegenheit erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln, Wartezeiten zu überbrücken, Interessen zu entdecken und dabei den persönlichen Horizont zu erweitern. Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) bietet jungen Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren die Möglichkeit, sich zu orientieren, Erfahrungen zu sammeln, dabei viel Spaß zu haben und etwas Sinnvolles zu tun.

Der Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e. V. sucht ab sofort wieder engagierte junge Menschen, die sich für ein FÖJ interessieren. In diesem Jahr gilt es drei, in ihren Aufgabenbereichen sehr unterschiedliche Stellen zu besetzen. Zum einen die Stelle für Gartenfreunde im Connewitzer Stadtgarten. Wer wetterfest ist und weder körperliche Arbeit noch schmutzige Hände scheut, ist hier richtig aufgehoben. Wer lieber im Warmen bleibt und ein echter "Schreibtischhengst" ist, sollte sich für die Bürostelle bewerben. Denn hier ist man vor allem für die Büroorganisation zuständig und unterstützt unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit bei ihren sehr abwechslungsreichen Tätigkeiten. Engagieren kann man sich auch im Projekt Ökovermarktung. Hier nimmt die Arbeit mit Kindern eine zentrale Rolle ein. Wer sich darüber hinaus für gesunde Ernährung interessiert und auch vor Büroarbeit nicht zurückschreckt, ist hier an der richtigen Stelle.

Michael Mosig und Christian Kleindienst, noch bis zum Herbst FÖJler beim Ökolöwen, finden die Vielseitigkeit der Arbeit richtig gut. „Es gibt jeden Tag neue Aufgaben, sagt Michael. „Man kann sich für die Umwelt engagieren und ganz neue Themen erkunden“, fügt Christian hinzu. „Ich nehme hier eine Menge neuer Kompetenzen mit“, ergänzt er.

Das FÖJ beginnt am 21. September 2010 und endet am 31. August 2011. Ab sofort können Bewerbungen für das Freiwilligenjahr eingesandt werden. Ein Exemplar der Bewerbung geht an den GRÜNE LIGA Sachsen – FÖJ e.V., ein zweites bekommt der Ökolöwe.

Rückfragen:
Wiebke Kirsten
Telefon: 0341-3065-219
Fax: 0341-3065-179
E-Mail: oekovermarktung@oekoloewe.de

Bewerbungen an:
GRÜNE LIGA Sachsen – FÖJ e.V.
Carmen Fritzsche
Chemnitzer Straße 40
09599 Freiberg

Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.
Wiebke Kirsten
Bernhard-Göring-Straße 152
04277 Leipzig



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Christiane Naumann

Florian Quitzsch

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0341-3065-185