Die Karl-Liebknecht-Straße ist eine der beliebtesten Flaniermeilen Leipzigs.
2013 werden Stadt und LVB die nördliche Karli sanieren.
Leider sieht die Planung in Teilbereichen den Bau einer Stadtbahntrasse und die Verkleinerung der Gehwege vor - trotz der Einwände von mehr als 2.000 Leipzigern, des Interessenbeirats der Anlieger sowie der Umwelt- und Verkehrsverbände. Damit wird die Karli nun zwischen Feinkost und Hohe Straße ihre komfortablen Gehwege sowie den alten Baumbestand einbüßen. Hauseigentümer müssen ihre Privatgrundstücke vor den Häusern an die Stadt abtreten.
Es geht auch anders - eine Alternative zur aktuellen Planung
Die umzusetzende Vorzugs-Variante wurde im November 2011 von Stadt und LVB öffentlich präsentiert. Am 28. März 2012 haben die Bauherren die Beteiligungsphase beendet und die modifizierte Vorzugs-Variante als Beschlussvorlage für den Stadtrat präsentiert. Stadt und LVB sind dabei leider nicht den Empfehlungen des Interessenbeirats gefolgt. Es bleibt dabei - überall dort, wo ein separater Gleiskörper vorgesehen ist, werden die Gehwege beschnitten.
Am 21.11.2011 haben Stadt und LVB die Umbaupläne für die Karli vorgestellt.
Ökolöwe, ADFC Leipzig und FUSS e.V. veranschaulichten am 24.11. mit einer Aktion, wie sich der geplante Umbau der beliebten Flaniermeile zwischen Riemannstraße und Hoher Straße praktisch auswirken wird. Durch den geplanten separaten Gleiskörper würden alle anderen Verkehrsteilnehmer an den Rand gedrängt.
Am 18. April 2011 hat der Stadtrat über den Umbau der Karli entschieden. In einem offenen Brief forderten wir die Volksvertreter auf, dem Votum des Interessenbeirats zu folgen und machten deutlich, dass mehr als 2000 Petenten eine behutsame Sanierung der Straße ohne separaten Gleiskörper wollen.
Offener Brief (121 kB)
Interessenbeirat Karli
Ein von den Bauherren einberufener Beirat aus Händlern, Gastronomen, Hauseigentümern, Gewerbetreibenden, Kulturschaffenden, Anwohnern, Verbänden sowie Vertretern der Stadtbezirksbeiräte Mitte und Süd hat die Umbaupläne bewertet. Der Beirat hat über eine gemeinsame Empfehlung abgestimmt. Der Empfehlung des Beirats sind Stadt und LVB nicht gefolgt.
Protokoll zur Abstimmung des Beirats (601 kB)