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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
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09.03.2009

Zur Fußball-WM fast 24 Tonnen mehr Müll in Leipzig erwartet

Pressemitteilung der ddp


Umweltschützer rechnen zur Fußballweltmeisterschaft mit erheblich mehr Müll in Leipzig. An den 25 WM-Spieltagen würden sich in der Messestadt in allem knapp 24 Tonnen beziehungsweise rund 305 Kubikmeter zusätzlicher Müll ansammeln, sagte der Abfallexperte des Leipziger Umweltbundes Ökolöwe, Stephan Wolf, im Interview mit der Nachrichtenagentur ddp.

Allein an den fünf Spieltagen in der Messestadt entstünden jeweils knapp 2,8 Tonnen beziehungsweise 35,5 Kubikmeter zusätzlicher Unrat. Wolf betonte: «Ich gehe davon aus, dass es sogar noch mehr werden kann». Im Durchschnitt fallen in Leipzig nach Wolfs Worten pro Tag zwischen 230 und 250 Tonnen Müll an.
Die Prognose basiert nach Wolfs Worten auf Abfallmengen, die beim Confederation-Cup 2005 in Leipzig anfielen. Die Vorhersage legt eine Gesamtzuschauerzahl je Spieltag von etwa 55000 Fans zugrunde, davon 45000 im Stadion sowie 10000 vor den Videoleinwänden. Pro Fußballfan geht die Erhebung von 50 Gramm Müll je Spieltag aus.
Wolf kritisierte, es gebe in Leipzig zur WM keine schlüssigen Konzepte, um die Abfallmengen zu verringern. Bereits beim Confederation-Cup im vergangenen Jahr habe sich gezeigt, dass es nicht funktioniere, die Abfallsortierung den Fans zu überlassen. «Die Leute wollen Fußball gucken, nicht Müll trennen», betonte Wolf. So sei auch bei der WM zu erwarten, dass in viele Wertstofftonnen auch Abfälle landeten, die nicht dorthin gehörten und das System der Trennung nicht funktioniere.
Besser sei es daher, so Wolf, ein Pfand für Einwegbecher und -geschirr aus wiederverwertbaren Materialien einzuführen und die Aufgabe der Mülltrennung den Händlern zu überlassen. Die Fans müssten dann lediglich ihr Geschirr zurückgeben und müssten sich nicht weiter um die Abfallsortierung kümmern. Damit können die Müllmengen um bis zu 20 Prozent reduziert werden.

Alessandro Peduto


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09.03.2009

Abfallvermeidungskonzet zur Fußball-WM

Diplomarbeit von Stephan Wolf


Die hier zugänglich gemachte Diplomarbeit stellt den Entwurf eines Abfallvermeidungskonzeptes zur FIFA WM in Leipzig dar.
09.03.2009

Leipziger Sportvereine profitieren von Fußball-WM 2006

Leipziger Sportvereine profitieren von Fußball-WM 2006

Ökologische Modernisierung bringt ökonomische Vorteile


(Mai 2006)

Seit Juni 2004 hat es sich der Ökolöwe zur Aufgabe gemacht, auch den Leipziger Vereins- und Breitensport von der Fußball-WM 2006 in Deutschland profitieren zu lassen. Das Projekt "Grüne Tore - Öko-WM-Check im Leipziger Sportverein" startet nun bis zur WM Anfang Juni 14 Umsetzungsmaßnahmen zur ökologischen Modernisierung an zehn Sportstätten. Von der Solaranlage bis zur Wärmedämmung ist alles dabei.
Green Goal heißt das Umweltkonzept für die WM, dass an den WM-Standorten und dort vor allem in den WM-Stadien für Nachhaltigkeit sorgen soll. Doch während andere Städte teilweise in die großen Stadien investieren, hat der Ökolöwe den Vereins- und Breitensport zum Ziel seines Modernisierungsprojektes gemacht. Unterstützt von der Stadt Leipzig und der Umweltallianz Sachsen werden Fenster ausgewechselt, Wände gedämmt, Heizungen optimiert und Solaranlagen installiert. "Denn wer auf Energie- und Wassereinsparung setzt, der spart bares Geld", weiß Ulf Sieberg, Ideengeber und Initiator des Grüne Tore Projektes, beim Ökolöwen. Jeder jetzt investierte Euro entlastet später die Vereinskasse, denn durch die Maßnahmen werden die Kosten für Energie und Wasser massiv gesenkt, indem weniger verbraucht wird.
"Wir haben eine Energieberatung an den Sportstätten durchgeführt, auf dessen Grundlage wir Maßnahmen mit dem Berater, dem Verein, der Stadt und den Sportverbänden beschlossen haben", berichtet Sieberg die Vorgehensweise.
Positiver Nebeneffekt: durch die Senkung von Verbrauch und Kosten wird gleichzeitig die Umwelt entlastet und weniger klimaschädliches Kohlendioxid emittiert. Ein echter Gewinn für die Umwelt und die Menschen vor Ort - in jeder Hinsicht! So ist dank des Ökolöwen auch in Leipzig der Umweltschutzgedanke mit der WM verknüpft worden.

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09.03.2009

Erste Energieberichte aus Sportvereinen liegen vor

Öko-WM-Check läuft


(Februar 2006)

Im Rahmen des Projektes "Grüne Tore – Öko-WM-Check im Leipziger Sportverein" sind jetzt die von der Umweltallianz geförderten ersten fünf Energieberatungsberichte eingetroffen.

Teilnehmer der ersten Runde an einem Öko-Check im Sportverein sind die Leipziger Vereine SG Motor Gohlis Nord, SC DHfK Leipzig, VfK Blau-Weiß Leipzig 1892, SV Bremer und SG Olympia 1895 Leipzig. Fünf weitere Vereine haben sich zu einem Öko-Check bereit erklärt und werden in den kommenden Wochen genauer unter die Lupe genommen.

Ziel der Energieberatungen

Ziel der Energieberatungen ist es, ökologische Modernisierungsmaßnahmen in Sportstätten durchzuführen. "Mit umsetzungsorientierten Energieberatungen wollen wir Sportvereinen Perspektiven aufzeigen, Betriebskosten einzusparen und gleichzeitig etwas aktiv für den Klimaschutz zu tun," erläutert Ideengeber und Projektleiter Ulf Sieberg die Initiative. "Viele Sportanlagen", so Sieberg, "weisen ein erhebliches Einsparpotential von Energie und Wasser auf." Durch die Sanierung veralteter Heizungsanlagen, die Erneuerung von Dämmung und Warmwasseraufbereitung oder das Austauschen von Fenster und Türen, können nicht nur Energie und Wasser, sondern vor allem Kosten eingespart werden.

Lohnenswerte Einspareffekte

So verspricht zum Beispiel der Wechsel von Standard-Duschköpfen und Armaturen zu dem Einsatz von Öko-Duschen mit Sensortechnik nach drei Jahren massive Kosteneinsparungen. Bei einer Bauinvestition von ca. 13.800,00 Euro beträgt die Einsparung ca. 4.800,00 Euro jährlich. Nach drei Jahren hat sich die Investition somit amortisiert.

Umsetzung der Beratungsempfehlungen

Gemeinsam mit dem Sportverein, dem Energieberater, der Stadt Leipzig und dem Ökolöwen werden die Empfehlungen aus dem Energieberatungsbericht erörtert und nach ökologischen und ökonomischen Kriterien für eine Umsetzung ausgewählt.

Finanzierung

Für die Umsetzung der Maßnahmen stehen verschiedene Fördertöpfe bereit. So stellt die Stadt Leipzig Mittel im Rahmen des Umweltkonzeptes Green Goal™ der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006™ bereit. Auch das Land Sachsen beteiligt sich an der Finanzierung. Ganz ohne Eigenleistungen der Vereine wird es aber nicht gehen.

Chance für Sport und Umwelt

Mit weiteren Kooperationspartnern aus Sport und Umwelt und Fördermitteln der Umweltallianz und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bestehen aber aussichtsreiche Chancen, vielen Sportstätten und Vereinen Umsetzungsmaßnahmen zu ermöglichen. Das sieht auch Sieberg so und rät: "Wir freuen uns über jeden teilnehmenden Verein der etwas für seine Vereinskasse tun will und damit gleichzeitig zeitgemäßes Bewußtsein an den Tag legt und hilft, zum Schutz des Klimas beizutragen." Eine Chance für den Sport und die Umwelt!


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09.03.2009

Sportvereine und Kommunen in Sachsen sind gefragt

(Januar 2006) Ökolöwe startet Projekt zur ökologischen Modernisierung von Leipziger Sportstätten


Mit der Initiative des Ökolöwen „Grüne Tore – Öko-WM-Check im Leipziger Sportverein“ und dem Kooperationsprojekt „sonnenklar! – Klimaschutz im Sport“ mit Partnern aus Umweltschutz und Sport wirbt der Ökolöwe jetzt um Sportvereine und Kommunen in Sachsen.

Ziel der Initiative ist es, in Vereinsgebäuden ökologische Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Dabei geht es in erster Linie um die ökonomische Reduktion von Kosten und die ökologische Reduktion von schädlichen Treibhausgasen.
Dazu wird ein Öko-Check im jeweiligen Sportverein durchgeführt, der hauptsächlich den Energieverbrauch der Sportstätte untersucht. Viele Sportvereine sind als Pächter Betreiber von Sportstätten und müssen so für die Betriebskosten wie Energie- und Wasserverbrauch selbst aufkommen. Bei stetig steigenden Strom- und Wasserpreisen stellt sich dabei die Frage, auf welche Weise der Verbrauch reduziert werden kann. Und damit auch die Kosten für die Vereinskasse.

Die Durchführung

Der Öko-Check wird von einem Fachmann im Bereich Energiewirtschaft durchgeführt, der die Kosten und den Verbrauch für Wärme, Wasser und Strom analysiert. Die Ergebnisse fließen in einen Energieberatungsbericht ein, der dem Verein vorgelegt wird. Gemeinsam mit dem Auftraggeber des Energieberichts, den Fachleuten, dem Landessportbund Sachsen und dem Ökolöwen werden dann sinnvolle, nachhaltige und finanzierbare Maßnahmen besprochen.

Dauer und Finanzierung

Unterstützung erfährt das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die seit dem 10. Oktober 2005 über eine Dauer von drei Jahren den Ökolöwen und seine Kooperationspartner finanziert. Der Öko-Check in Höhe von 400,- € wird so vollständig von den Projektinitiatoren getragen, wenn sich der Verein bereit erklärt, eine Maßnahme aus dem Energieberatungsbericht umzusetzen. Ansonsten trägt der Verein 50% des Öko-Checks selbst.

Umsetzung

Zur Umsetzung stehen aber nicht nur Mittel aus dem Topf der DBU zur Verfügung, sondern auch aus dem Haushalt der Stadt Leipzig. Mit dem Projekt „Grüne Tore – Öko-WM-Check im Leipziger Sportverein“ hat der Ökolöwe einen Beitrag Leipzigs zum Umweltkonzept Green Goal™ für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006™ konzipiert. Durch die Kooperation mit den Partnern von Landessportbund Sachsen, Landesstiftung für Natur und Umwelt Sachsen und der Naturstiftung David konnten darüber hinaus weitere Finanzquellen zur Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen akquiriert werden. So unterstützt auch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft die Initiative. Darüber hinaus sollen durch „Poolbildung“ finanzstarke Investoren gefunden werden, die durch Contracting die Realisierung von so vielen Maßnahmen wie möglich garantieren.

Was zu tun ist

Sie unterhalten als Verein ein Gebäude in Sachsen und klagen über zu hohe Energie- und Wasserkosten? Ihre Heizung ist veraltet, die Bausubstanz schlecht gedämmt oder die Fenster marode? Oder Ihr Gebäude wurde gerade saniert, aber die Mittel für eine ökologische Modernisierung fehlen Ihnen? Sie sind ein Verein oder eine Kommune, die Sportstätten besitzt und würden sich freuen, wenn die Betreiber an unserer Initiative teilhaben?
Dann melden Sie sich beim Ökolöwen – Umweltbund Leipzig e.V.. Wir informieren Sie gern über unsere Initiative und beraten Sie beim weiteren Vorgehen, damit ökonomisches Wirtschaften und Ihr Beitrag für den Klimaschutz nicht zu kurz kommen!


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