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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
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09.03.2009

Klima-Allianz startet Petition für mehr Klimaschutz (15. Mai 2008)

Die Klima-Allianz Leipzig (KAL) startet eine Petition für mehr Klimaschutz. Damit soll auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Leipzig die Möglichkeit gegeben werden, sich für den verstärkten Schutz des Klimas auszusprechen. Begleitet wird die Sammlung der Unterschriften der Klima-Allianz in den nächsten Wochen durch verschiedene Aktionen unter dem Motto "Entscheiden Sie sich für...". Erste Aktion: "...saubere Luft – auch in der Innenstadt".

"Wer nicht über konkrete Maßnahmen und Projekte zum Klimaschutz spricht und dafür die notwendigen Ressourcen bereitstellt, der wählt den Stillstand zum Transportmittel", mahnt der Koordinator der KAL, Ulf Sieberg, die Stadt zu mehr umsetzungsorientiertem Denken in Sachen Klimaschutz. Die Unterschriftenaktion soll zum Ausdruck bringen, dass trotz der wieder aufgenommenen Gespräche unter Beteiligung der KAL die Stadt bislang wenig konkretes zu Wege gebracht hat. "Wir wollen mit der Petition für mehr Klimaschutz in Leipzig den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben die Versäumnisse der Stadt in Klimaschutzfragen vor Augen zu halten", so Sieberg weiter. Gleichzeitig sollen mit Aktionen wie "Entscheiden Sie sich für... saubere Luft - auch in der Innenstadt" Wege aufzeigt werden, dass Klimaschutz Vorteile für Klima und Mensch bringt.

Dabei kann Stillstand durchaus klimaschonend sein! So gibt es in Leipzig rund 400 Ampeln. Ein Auto verbraucht durchschnittlich 1,15 l Benzin im Leerlauf pro Stunde. Ein verbrauchter Liter Benzin verursacht allein 2,38 kg Kohlendioxidemissionen. Und kostet den Autofahrer fast 1,50 € je Liter, Tendenz steigend. Bereits ab einer Standphase von mehr als 20 Sekunden hält das Bundesverkehrsministerium das Abschalten des Motors jedoch für sinnvoll. Bei kürzeren Standzeiten ist das Verhältnis zwischen Schadstoffemissionen und Kraftstoffeinsparung eher ungünstig.

Allein die letzte Verkehrsbefragung der Stadt 2006 zählte an den wichtigsten zehn Hauptverkehrsstraßen 236.000 Kfz. Würden davon allein 10.000 Kfz 180mal im Jahr an einer einzigen Ampel den Motor für 20 Sekunden abstellen, könnten damit 11.500 l Benzin in einem Gesamtwert von über 17.000 € oder 23,8 t CO2 eingespart werden.

Der Verkehr zählt zu den Hauptverursachern von CO2-Emissionen in der Stadt. Wenn schon das Auto als Verkehrsmittel genutzt wird, dann lässt sich zumindest durch eine clevere Fahrweise und das Abschalten des Motors an längeren Ampelphasen laut KAL der Kraftstoffverbrauch um 25% senken. Ohne einen Verlust an Fahrspaß und Komfort. Ein Gewinn für die Geldbörse des Autofahrers und das Klima.

So kann auch der Autofahrer, der nicht auf seine Mobilität verzichten will, sich für saubere Luft und mehr Klimaschutz in Leipzig entscheiden. Und mit der Unterzeichnung der Petition ein Signal an die Stadt senden!

 

Mitglieder der KAL sind bis dato:

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Leipzig | attac e.V. | Bürgerbegehren "Stoppt den Ausverkauf unserer Stadt" | Bürgerinitiative "Gegen die neue Flugroute" | Bürgerverein Sellerhausen-Stünz e.V. | Deutscher Alpenverein (DAV) Sektion Leipzig | Deutsch-Chinesischer Freundschaftsverein e.V. | Eine Welt e.V. | Evangelisch-Lutherisches Missionswerk e.V. | Flug e.V. | Forum urban mobil | globaLE e.V. | Greenpeace-Gruppe Leipzig | Grün-Alternatives Zentrum Leipzig e.V. | IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V. | NABU Kreisverband Leipzig | NAJU Leipzig | NaturFreunde Leipzig e.V. | Nikolaikirche Leipzig | Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. | Siedlerverein Stahmeln e.V. | SolarCity e.V. | teilAuto | Umweltinstitut Leipzig e.V. | UniSolar e.V. | Verein zur Stärkung einer guten Sache e.V. | Verkehrs-Club Deutschland (VCD) Ortsgruppe Leipzig


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09.03.2009 (aktualisiert am 29.10.2009)

Klima-Allianz Leipzig zeigt Präsenz mit einer Demonstration zum Klimaaktionstag (8. Dezember 2007)

 Zum bundesweiten Klimaaktionstag am Samstag, dem 8. Dezember 2007, kam im Auftrag der Klima-Allianz die Klimafeuerwehr. Erstmalig präsentierte sich die neue Klima-Allianz der Leipziger Umwelt- und Entwicklungsvereine sowie verschiedener kirchlicher Institutionen, Bürgerinitiativen und Intressengemeinschaften öffentlich mit ihrem Anliegen.

"Es ist fünf vor zwölf – Die Klimafeuerwehr kommt!" So kündigte sich das erste öffentliche Auftreten der Klima-Allianz an. 24 Vereine unterstützten mit ihrer Präsenz das Anliegen der Klima-Allianz.

Um fünf vor zwölf hätten eigentlich eindringlich die Sirenen auf dem Richard-Wagner-Platz heulen müssen. Da aber bereits viele andere die Warnglocken läuteten – allen voran die internationale Klimaforschungsgesellschaft IPCC – verzichtete die Klima-Allianz auf weitere Warnrufe. Aber gelöscht wurde die bereits angeheizte Erde zumindest symbolisch. Vertreter vieler teilnehmender Vereine erläuterten, warum sie die Klima-Allianz unterstützen und nahmen selbst Schlauch oder Eimer in die Hand, um der Erde Abkühlung zu verschaffen.

"Wir sind dabei, weil der Flugverkehr – v.a. in dem Ausmaß, in dem er hier zu erwarten ist – nicht nur ein Gesundheitsproblem für die Anwohner darstellt, sondern auch die Klimaschutzziele der Stadt konterkariert. Der Trend dazu, auch immer mehr Fracht über die Flughäfen abzuwickeln, geht in die völlig falsche Richtung." erläuterte Peter Richter von der IG Nachtflugverbot die Unterstützung durch seinen Verein. "Für uns ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass Verkehr nicht nur ein Sicherheits- und Gesundheitsproblem für Kinder und ältere Menschen ist, sondern auch Teil des Problems des Klimawandels", so Matthias Reichmuth, Regionalkoordinator des Verkehrsclubs Deutschland.

Danach folgte ein Demonstrationszug über den Ring zu Löhrs Carré, wo die diesjährige Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) stattfand. Dort verlas Michael Hanfstängl, Mitglied der DGVN und Direktor des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes, das auch in der Klima-Allianz Leipzig vertreten ist, eine gerade verabschiedete Erklärung. Darin fordert DGVN die Verringerung der bundesdeutschen Emissionen um 40% bis 2020. Außerdem tritt die DGVN dafür ein, dass ein internationaler "Klima-Folgen-Fond" eingerichtet wird, um die Folgen des Klimawandels finanzieren zu können.


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09.03.2009 (aktualisiert am 22.04.2010)

Klima-Allianz Leipzig ruft zum Klima-Aktionstag auf (1. Dezember 2007)

Klima-Allianz Leipzig ruft zum Klima-Aktionstag auf (1. Dezember 2007)

Am 8.12.2007 / 5 vor 12 / Blechbüchse


Vom 3. bis zum 14. Dezember 2007 findet auf Bali die diesjährige UN-Klimakonferenz statt.

Am 8. Dezember 2007 – genau in der Mitte der UN-Klimakonferenz – werden deshalb beim weltweiten Klima-Aktionstag Tausende Menschen für mehr Kimaschutz auf die Straße gehen.
Auch die Klima-Allianz Leipzig wird am 8.12.2007 unter dem Motto "5 vor 12 – Die Klimafeuerwehr kommt" auf ihre Forderungen aufmerksam machen. Symbolträchtig beginnt die Aktion 5 vor 12 auf dem Richard-Wagner-Platz (Blechbüchse). Ebenso symbolisch wird die Klimafeuerwehr die schwitzende Erde abkühlen. Im Anschluß daran werden die Mitglieder der Klima-Allianz Leipzig zum Versammlungsort der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen ( DGVN) in die Humboldtstraße ziehen, um die Gemeinsamkeiten von globalen und lokalem Umweltschutz zu demonstrieren.

Die Klima-Allianz Leipzig unterstützt ebenfalls die bundesweite Aktion "Licht aus! Für unser Klima". Am Samstag, dem 8. Dezember 2007, sollen um 20 Uhr für fünf Minuten bundesweit alle Lichter ausgeschaltet werden. Dazu fordern in einem gemeinsamen Aufruf beispielsweise Google, WWF und ProSieben auf.

Die Klima-Allianz Leipzig gründete sich am 22.11.2007. Neben den Initiatoren Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V., NABU, ADFC und VCD sind nunmehr bereits weitere 20 Leipziger Vereine dem Bündnis beigetreten, um mehr Engagement im lokalen Klimaschutz zu fordern.
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09.03.2009

Die Leipziger Klima-Allianz startet mit einem Offenen Brief an den OBM (24. November 2007)

Am 22.11.2007 gründetete sich die Leipziger Klima-Allianz aus Vertretern konfessioneller, sozialer und kultureller Vereine sowie aus den lokal tätigen Umweltschutzorganisationen.

Ihre erste Aktion besteht aus einem Offenen Brief an Oberbürgermeister Burghard Jung. Darin fordert die Klima-Allianz mehr Engagement im Bereich Klimaschutz von der Stadt.
Auslöser für die Gründung der Allianz war der gerade – mit enormer Verspätung – vorgelegte Klimabericht der Stadt. Darin gibt die Stadtverwaltung zu, die gesteckten Ziele nicht erreichen zu können. "Kein Wunder", meint Sieberg, "denn de facto hat die Stadt nichts getan!"

Die Klima-Allianz fordert mehr Geld für ökologische Sanierungen, für die Schaffung und den Erhalt von Grünflächen und Waldgebieten sowie eine andere, umweltfreundlichere Verkehrspolitik.

Dass sich diese zunächst entstehenden Kosten amortisieren und zukünftig sogar Geld sparen werden, gibt Philipp Steuer zu bedenken, Geschäftsführer des Ökolöwen, der die Gründung der Klima-Allianz neben NABU, VCD und Solarcity initiiert hat. "Jeder Euro, der heute in den Klimaschutz gesteckt wird, wird sich hundertfach positiv auswirken, wenn die Folgen des Klimawandels zum Tragen kommen."
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09.03.2009 (aktualisiert am 22.04.2010)

Leipziger Vereine gründen Klima-Allianz (22. November 2007)

Leipziger Vereine gründen Klima-Allianz (22. November 2007) Der Klimabericht der Stadt liegt vor - und offenbart eklatante Fehlstellen der Leipziger Klimaschutzpolitik. Grund genug für ein Bündnis aus Leipziger Vereinen, die "Klima-Allianz Leipzig" zu gründen. Mit diesem Zusammenschluss soll die Politik, aber auch die Allgemeinheit aufgefordert werden, sich energischer dem Thema Klima zu widmen, Klimaschutzmaßnahmen konsequenter umzusetzen und die Stadt Leipzig zukunftsfähig zu machen.
Die Allianz appelliert an Oberbürgermeister Burkard Jung und die Stadt Leipzig, mit gutem Beispiel voran zu gehen und ihrer Verantwortung im Klimaschutz gerecht zu werden. Die Maßnahmen des Klimaschutzprogramms müssen konsequenter umgesetzt und um weitere Maßnahmen im doppeltem Umfang ergänzt werden. Dabei bietet sie der Stadt ihre Unterstützung an. Konkret fordert sie beispielsweise den Ausbau von Öffentlichkeitsarbeit und Informationsangeboten zum Klimaschutz, aber auch den zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien oder die konsequente Reduzierung der Emissionen aus dem Straßenverkehr.

Damit will die Allianz nicht nur das Klima schonen, sondern auch die Gesundheit der Leipziger: "Wer statt auf effektiven Klimaschutz und damit auf den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf Einfallsschneisen für das Auto setzt, der fördert das Gesundheitsrisiko seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger," wie Leonhard Kasek, Vorsitzender des NABU Kreisverbands Leipzig anmerkt.

Erstmalig schließt sich damit ein breites Bündnis aus lokalen Vereinen zusammen. Ziel des Bündnisses ist es, auf lokaler Ebene Forderungen an die kommunale Politik zu erarbeiten sowie eine konstante Pressearbeit zum Thema lokaler Klimaschutz zu leisten. Dabei sollen globale Probleme und Forderungen ebenso wie lokale Probleme thematisiert werden.

Ulf Sieberg, Koordinator der Leiziger Klima-Allianz und Leiter des Ökolöwen-Projekts "sonnenklar! - Klimaschutz im Sport", betont die gesellschaftliche Bedeutung des breiten Bündnises: "18 Leipziger Vereine haben sich bereits jetzt angeschlossen und viele weitere werden sicherlich noch folgen. Das heißt, dass den engagierten Leipziger Bürgern die Brisanz des Themas bewußt ist – nun muß die Politik dem auch Rechnung tragen!"

Philipp Steuer, Geschäftsführer des Ökolöwen, wehrt sich gegen das ständige Argument der Kosten: "Die Politik muss verstehen, dass Klimaschutz nicht nur kostet. Vielmehr sind Klimaschutz und eine sparsame Haushaltspolitik dasselbe: Investitionen in den Klimaschutz zahlen sich immer auch ökonomisch aus, durch Einsparungen und Entlastungen."

Mit regelmäßigen Aktionen – erstmalig zum Klimaschutz-Aktionstag am 8.12.2007 – will die Klima-Allianz auf ihre Anliegen und Forderungen aufmerksam machen. Zudem soll im Internet unter www.klima-allianz-leipzig.de eine Informationsplattform über lokalen Klimaschutz in der Region Leipzig entstehen.

www.klima-allianz-leipzig.de
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Alexander John
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