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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
28.07.2009 (aktualisiert am 02.11.2009)

Eine Ernte in der Gemeinschaft macht Spaß und ist eine lohnenswerte Arbeit!

 Jedes Jahr gehen wir hinaus auf unsere Streuobstwiesen und ernten. Dabei helfen viele Ehrenamtliche und Mitglieder des Ökolöwen. Ein Erntetag ist ein sehr vergnüglicher Tag, an dessen Ende jeder weiß, was er (Gutes) getan hat.

Dieses Jahr wird die große Apfelernte voraussichtlich an einem Wochenende Anfang Oktober stattfinden. Wir suchen noch freiwillige Helfer! Wer hat Lust? Die größte Fläche von fünf Hektar befindet sich in Pönitz (Taucha), eine andere im Stadtgebiet von Leipzig.

Wer gern dabei sein möchte, kann sich unverbindlich bei uns anmelden. Wir nehmen Sie in unseren Ernte-Verteiler auf und informieren Sie rechtzeitig über Termin und Treffpunkt.

13.10.2009 (aktualisiert am 02.11.2009)

Apfelernte Dösen - Kurzbericht aus der Sicht einer "Erstpflückerin" 2009

An einem Samstagmorgen 8 Uhr aufzustehen passt eigentlich nicht zu meinem sonstigen Lebenslauf und doch hatte ich beschlossen, mich an der Apfelernte des Ökolöwen in Dösen zu beteiligen. Als ich pünktlich 9 Uhr auf der Fläche eintraf, musste ich feststellen, dass ich erst die zweite Ehrenamtliche war und noch kein Apfel den Weg in die große Sammelkiste gefunden hatte.

Nach kurzer Einweisung, welche Äpfel zu pflücken waren und welche Heiligtum des Besitzers sind, ging es auch schon los mit der Sammelei des Fallobstes und die erste Kiste war schneller voll als gedacht. Wenig später wurde mir die große Ehre zuteil, die ersten Äpfel in einer der 6 Holzkisten auf ihren Weg zur Mosterei zu befördern. Gegen 10 Uhr trafen dann auch immer mehr freiwillige HelferInnen ein, die Sonne lies sich blicken und die Ernte ging schneller voran als anfänglich angenommen. Die unbeholfenen Pflückmethoden wurden bald von Baumklettereien und -schütteleien abgelöst sodass vom "Apfelregen" nicht nur die Kleinsten begeistert waren. Bald hatten wir in Teamarbeit ein gutes System entwickelt um effektiv und mit Spaß zu arbeiten und für den Apfel als Pausensnack blieb auch genug Zeit. Alles in allem waren die Kisten gegen 14 Uhr bis zum Rand gefüllt, alle strahlten leicht erschöpft und trugen ihre schweren mit Äpfeln gefüllten Rucksäcke gen Heimat. Obwohl ich mich wider meine Natur aus dem Bett quälen musste, kann ich doch von einem gelungenen Erntetag sprechen, der Spaß, ein gutes Gefühl und die Bekanntschaft netter Leute mit sich brachte.

In diesem Sinne - gerne wieder!


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ANSPRECHPARTNER

Stefan Schmiedichen

Natur- und Artenschutz

Tel. 0341-3065-171