Mobilisierung, Anreiseinformationen für LeipzigerInnen
Am Samstag, den 24. April 2010, wird es unter dem Motto "KETTENreAKTION:
Atomkraft abschalten!" die große Aktions- und Menschenkette zwischen
den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel und durch Hamburg geben.
Zigtausende werden auf ca. 120 Kilometern ein starkes Zeichen für das
Ende der Atomenergie und eine zukunftsfähige, ökologische
Energiewende setzen. Für LeipzigerInnen haben wir hier wichtige Informationen zusammengetragen:
Die Klima-Allianz Leipzig ist ein Zusammenschluss aus fast 30 Vereinen,
Verbänden, Initiativen, Kirchen und Parteien, die sich für mehr
Klimaschutz in Leipzig einsetzen.
Die Allianz hat sich im 2007 gegründet, nachdem der Klimaschutzbericht
der Stadt Leipzig 2005 am 14.11.2007 mit 18-monatiger Verspätung
veröffentlicht wurde und es ganz offensichtlich seitens der Stadt kein
Interesse am Klimaschutz gibt. Das selbstgesteckte Ziel einer
50-prozentigen CO2-Reduktion wird aller Voraussicht nicht erreicht.
Innerhalb der Klima-Allianz Leipzig gibt es verschiedene Arbeitsgruppen:
AG Energie
AG Klimagerechtigkeit
AG Naturschutz und Gesundheit
AG Verkehr
Einmal im Monat (immer der erste Dienstag) findet um 17 Uhr in der
Otto-Schill-Str. 1 bei SolarCity die Vollversammlung statt.
Über 150 Menschen waren dabei und haben gegen Atomkraft demonstriert.
07.04.2010 (aktualisiert am 12.04.2010)
Menschenkette gegen Atomkraft am 10. April
Viele zehntausend Menschen sollen am 24. April eine 120 Kilometer
lange Aktions- und Menschenkette vom Pannenreaktor Krümmel über Hamburg
bis zum AKW Brunsbüttel bilden. Damit der ehrgeizige Plan gelingt, haben wir mit einer Auftakt-Aktion in Leipzig für die Kette geworben: Am Samstag, den 10. April ist auf dem Augustusplatz
eine Menschenkette an einer großen AKW-Attrappe entstanden.
Gemeinsam haben wir mit Campact, KETTENreAKTION uva.
Menschen zur Teilnahme an der Großaktion zwei Wochen später motiviert
und Anlass für regionale Presseberichte geben. Gleichzeitig setzten wir
ein Signal für den Atomausstieg.
Auftakt-Menschenketten haben am 10. April in bundesweit über 50 Orten stattgefunden. In Berlin fand zudem eine
größere Auftakt-Menschenkette durch die Innenstadt von der
Vattenfall-Zentrale bis zur RWE-Vertretung statt - als Anlass für bundesweite
Medienberichte.
Mit dem regionalen Klimaatlas möchte die Helmholtz-Gemeinschaft über die möglichen Klimaveränderungen auf regionaler Ebene informieren. Grundlage sind die Klimaszenarien von vier regio- nalen Klimaforschungseinrichtungen, deren Daten für Deutschland zusammengeführt und und auf nationaler und regionaler Ebene ausgewertet wurden.
Unter www.regionaler-klimaatlas.de können zukünftige Klimaszenarien für die deutschen
Bundesländer abgerufen werden. Der Nutzer kann verschiedene Klimaelemente
wie etwa Temperatur, Niederschlag und Wind auswählen und sich
mögliche künftige Änderungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten in verschiedenen
Bundesländern anzeigen lassen.
Politik im Rückwärtsgang: Ein verzögerter Atomausstieg droht! Wer gegen
längere Laufzeiten aktiv werden will, kann seinen eigenen Atomausstieg
heute noch umsetzen! Die Kampagne Atomausstieg selber machen
ruft dazu auf, zu einem unabhängigen Ökostromanbieter zu wechseln und
der Atomindustrie den Geldhahn abzudrehen. Dafür hält die Initiative
auf ihrer Website alle Infos zum Umstieg auf umweltfreundlichen Strom
und die Wahlmöglichkeiten bei der Stromversorgung bereit.
Ein Bündnis von 21 Verbänden trägt die Kampagne zur Opposition an der Steckdose
mit. Darunter ist auch die GRÜNE LIGA, das Netzwerk ökologischer
Bewegungen in den neuen Bundesländern, in dem der Ökolöwe organisiert
ist.
Im September jagte der Ökolöwe bereits auf der von campact! initiierten
Endlagersuche durch Leipzig. Ein Endlager fand sich hier nicht. Deshalb
bleibt nur eins: Atomkraft abschalten! Machen Sie mit!