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Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
03.03.2010 (aktualisiert am 08.03.2010)

Stadtradeln 2009

Stadtradeln 2009

Das Team des Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. legte beim Städtewettbewerb Stadtradeln die meisten Fahrradkilometer zurück!


Am 1. März hat Umweltbürgermeister Rosenthal die besten Teams und RadlerInnen des Städtewettbewerbs „Stadtradeln“ offiziell ausgezeichnet. Bei dem bundesweiten Wettbewerb waren Bürgermeister, Stadträte und BürgerInnen aufgerufen, in drei Wochen für den Klimaschutz und ihre Stadt um die Wette zu radeln. In Leipzig mobilisierte der Ökolöwe das fahrradaktivste Team, das die meisten Kilometer zurücklegte.

Das Stadtradeln soll den BewohnerInnen und Verantwortlichen der Städte die Bedeutung des Fahrrades für den Stadtverkehr und insbesondere für das Klima ins Bewusstsein rufen. So war auch der Ökolöwe angetreten, möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln. Denn Radeln nutzt nicht nur dem Klima, es ist zudem gesund und preiswert.

Wir hatten das Ziel, viele Mitradler zu mobilisieren und auf die große Nachfrage nach einem radfreundlicheren Leipzig hinzuweisen. Dass der Ökolöwe sowohl mit seinem 42 Radler starken Team als auch mit 10.577 geradelten Kilometern nun ganz vorn liegt, freut uns natürlich. Eine Herausforderung war das allerdings nicht. Es ist bezeichnend, dass die Stadtverordneten in Leipzig nicht mehr als 211 Radfreunde mobilisieren konnten. Hier zeigt sich, dass das Thema fahrradfreundliche Stadt in Leipzig nicht gerade groß geschrieben wird.

Unsere Nachbarstadt Halle liegt im Städtevergleich beispielsweise weit vor Leipzig, weil 505 Hallenserinnen für die Aktion begeistert wurden. Dort führte Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados ein eigenes Team an, weil es ihr am Herzen liegt, den Radverkehr zu fördern und die Altstadt zu entlasten.

Die Leipziger Stadtverordneten erreichten im Städtevergleich gerade mal Platz 32 unter den 35 radelnden Kommunalparlamenten.

Im Juni 2010 wird Heiko Rosenthal den nächsten Stadtradel-Wettbewerb eröffnen. Dann sind die Stadtverordneten in der Pflicht, zu zeigen, dass wir Leipziger das besser können.


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24.07.2009 (aktualisiert am 03.11.2009)

Futurist(ischer) Ökolöwe!

Wir haben gewonnen.


 Der Ökolöwe spricht mit seinen zahlreichen Projekten zum Natur- und Umweltschutz vielen aus dem Herzen. Mit zwei seiner Projekte bewarb sich der Verein im April 2009 bei einem überregionalen Wettbewerb und kam auch bei dessen Veranstaltern bestens an. Denn mit beiden Projektvorstellungen gewann der Ökolöwe Preise.

 

Mit dem Aufruf "Sei ein Futurist" haben der dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) das "Projekt 1000x1000" ins Leben gerufen. Dabei ist das Ziel, Projekte finanziell zu unterstützen, die unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit "heute schon zu einem lebenswerten Morgen beitragen".

Diesen Anspruch erfüllt der Ökolöwe mit den beiden ausgezeichneten Projekten.

Im Projekt "Die Müllpiloten" richten wir in der Georg-Schwarz-Str. 7 einen offenen Raum für Kultur und Begegnung in einem zuvor leerstehenden Ladenlokal ein. Damit wollen wir im vom Leerstand geprägten Lindenau ein kulturelles Angebot schaffen, das möglichst viele Menschen anspricht und einen neuen Treffpunkt für sie schafft. Unser Raum wird mietfrei für Treffen, Anlässe und Veranstaltungen vergeben; eine kleine Infrastruktur für Musik und zum Kochen wird zur Verfügung gestellt.

Bis es soweit ist, müssen wir in einem Teil des Objekts weitreichende Ausbesserungsarbeiten an Dach, Mauerwerk und Fenstern vornehmen sowie innen wachsende Bäume entfernen. Das Preisgeld hilft uns dabei auf finanzieller Seite.

Das zweite Gewinnerprojekt widmet sich unserem Nachwuchs. In "Kinder entdecken die Landwirtschaft und ihre Produkte" bieten wir Veranstaltungen zum ökologischen Landbau und seinen Produkten an. Mit Kindergruppen besuchen wir Biohöfe sowie Verarbeitungs- und Vermarktungsorte. Viele Kinder kennen Bauernhoftiere und Felder nur aus dem Fernsehen oder aus Büchern - Anlass für uns, neue Erlebnisräume auf Biobauernhöfen zu eröffnen und zum Kreativsein zu animieren. Dabei sollen Kinder nachhaltig, praxisbezogen und lebensnah lernen: Wir zeigen, wo die Milch herkommt und wie daraus Käse entsteht, wie das Samenkorn gesät wird und daraus Getreide wächst. In einem natürlichen Umfeld können Kinder Tiere füttern, Brötchen backen, Früchte ernten...

Wir danken der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) und dem dm-drogerie markt! Außerdem beglückwünschen wir den Betreiber des "Hinz und Kunz" in der Georg-Schwarz-Str. 9 und alle anderen Gewinner!


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09.03.2009

Caritasverband und Ökolöwe gewinnen Deutschen Nachhaltigkeitspreis "ZeitZeicheN"

Caritasverband und Ökolöwe gewinnen Deutschen Nachhaltigkeitspreis

30. September 2008


Im Rahmen eines feierlichen Festakts im Bundesverwaltungsgericht erhielten Caritasverband Leipzig und Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V. gestern Abend den begehrten Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie "ZeitZeicheN-Ideen 2008", Themenbereich Klimaschutz.

Gewürdigt wurde das Projekt "Haushaltsenergieberatung in sozial schwachen Haushalten". Ziel des Projektes ist die Ausbildung von Langzeitarbeitslosen zu "Energiesparberatern". Diese sollen einkommensschwachen Leipziger Bürgern durch Beratung in deren Haushalten Wege und Mittel aufzeigen, wie sie durch bewussten Umgang mit Energie und Heizung Geld sparen und gleichzeitig das Klima schützen können. Mehr noch: Im Rahmen der Beratung sollen sie auch mit entsprechenden Geräten – wie z.B. abschaltbaren Steckerleisten – ausgestattet werden.

Festredner Dr. Jörg Albrecht vom Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft würdigte in seiner Laudatio das Projekt als "ein Projekt, das in vorbildlicher Weise alle Aspekte des Nachhaltigkeitsgedankens in sich vereint".
Das Projekt ist eingebunden in das vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebot der Caritas für Menschen in Notsituationen und genauer das Caritas Sozialzentrum in Leipzig-Grünau, das eine Vielfalt von Leistungen anbieten wird. Neben der Energieeinsparberatung sind im Caritasladen in Grünau auch andere Dienstleistungen wie Hilfe bei der Wohnungssuche, Möbelausstattung und gebrauchte Gegenstände des täglichen Bedarfs zu haben. "Die Menschen, die zu uns kommen, finden im Sozialzentrum Unterstützung durch die Angebote eines Sozialkaufhauses (z.B. Gebrauchtmöbelladen) – und dank der Zusammenarbeit mit dem Ökolöwen auch bei Fragen des sparsamen Umgangs mit Energie und Strom. All das dient dem Umweltschutz, weil es zum einen der Energieverschwendung, zum anderen der Wegwerfmentalität unserer Gesellschaft entgegenwirkt", so Christiane Henneke, Geschäftsführerin des Caritasverbandes.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Caritasverband einen ganz neuen Partner gefunden haben, mit dem wir Zugang zu Zielgruppen bekommen, die sonst für Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes nicht unbedingt offen sind, aber z.T. erhebliche Kosten für Strom und Heizung zu tragen haben. Hier wird deutlich, dass Klimaschutz eben auch Einsparpolitik ist – und damit gerade für Menschen mit geringen Einkommen oder knapp bemessenen staatlichen Unterstützungsleistungen ein Gebot der Stunde ist", so Philipp Steuer, Geschäftsführer des Ökolöwen.

Das Projekt soll noch Ende des Jahres anlaufen; die entsprechenden Anträge sind gestellt und fast bewilligt. Es wird bereits jetzt durch zahlreiche Förderer unterstützt. Neben der Arge Leipzig sind dies v.a. die Sächsische Energieagentur (SAENA) sowie die Veolia-Umweltstiftung. Trotzdem fehlt es noch an Mitteln für eine dauerhaft abgesicherte Leiterstelle im Sozialzentrum und für verschiedene Sachkosten. Hierfür suchen die Vereine noch dringend Sponsoren.

Der Preis wird seit 2007 von einer Jury verliehen, der unter anderem Prof. Gerhard de Haan, Deutschlands Koryphäe in der Umweltkommunikationsforschung, und Bernd-Dietmar Kammerschen, Präsident der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, angehören. Vertreter anderer Städte äußerten bereits ihr Interesse an einer Übertragung der Projektidee.

Für Rückfragen:
Marcus Zschornack, Caritasverband Leipzig e.V. - Tel. 0341-9636130
Carla Gross, Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. - Tel. 0341-2322917


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ANSPRECHPARTNER

Florian Quitzsch

Christiane Naumann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel. 0341-3065-185